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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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1. An die Korinther 13. 14.

chen ein Ende nehmen, und die Er-keniitniß vergeht.

9. Denn Stückwerk ist unsereErkenntniß, und Stückwerk ist un-ser Weissagen.

10. Wann aber das Vollkom-mene kommt, dann wird das Stück-werk anfhören. Eph. 4, ir.

11. Als ich ein Kind war, re-dete ich wie ein Kind, dachte wieein Kind, nrtheilte wie ein Kind;als ich aber Mann ward, legte ichab, was kindisch war.

12. Denn Mt schauen wir durcheinen Spiegel in einem dunkelnBilde, einst aber von Angesicht zuAngesicht. Jetzt erkenne ich nurstückweise, einst aber werde icherkennen, so wie ich erkannt bin.

2 . Kor. 5, 7.

13. Nun aber bleiben diese drei):Glaube, Hoffnung, Liebe; das größ-te aber davon ist die Liebe. i.Thess. i, z.

Das 14. Kapitel.

Die Gabe der Weissagung (das hier eigene«lich nicht künftige Dinge Vorhersagen heißt,sondern aus Antrieb Gottes und Eingebungdes heiligen GcißeS mit Salbung und Be-geisterung spreche», und göttliche Wahrhei-ten zur Erbauung anderer vortragen) ist derGabe, in fremden Sprachen zu reden, weit»orjujiehen; 2» einer Ehristenvcrsammlung

herrsche nur Erbauung und Anstand.

1. Strebet nach der Liebe;beeifert euch auch um Geistesgaben,am meisten aber, daß ihr weissaget.

2. Denn wer in einer fremdenSprache redet, redet nicht für Men-schen, sondern zu Gott; denn nie-mand versteht ihn, sondern er re-det im Geiste Geheimnisse.

3. Wer aber weissagt, der redetfür Menschen zur Erbauung, zurErmahnung und zum Tröste.

4. Wer in fremder Sprache re-det, erbauet nur sich selbst; weraber weissagt, erbauet die GemeineGottes.

5. Ich wollte*, daß ihr MH«fremden Sprachen redetet,mehr aber, daß ihr weissagt kdenn vorzüglicher ist, wer daivHssagt, als wer in fremden Sprach-, :redet, außer wenn er es auch li«-- ^legt, damit die Gemeine erbaiiHwerde. '4. M°s. n, 29.

6. Denn, Brüder! wenn ich,,euch käme, und in fremden Spwchen redete, was würde ich etznützen, wenn ich euch nicht mOffenbarung, oder eine ErkeinnH,oder eine Weissagung, oder eine Lchre verständlich vortrnge?

7. So ist es bey leblosen D»gen, die da tönen, es sey mFlöte oder eine Zither; wemißnicht bestimmte Töne angebc», mkann inan wissen, was geblch -oder gespielt wird.

g. Und wenn die Trompete eiimsunbestimmten Ton angiebt, mwill sich zum Streite rüsten? j

9. Also auch ihr. Wenn ihr »M

in einer verständlichen Spracht«-«dct; wie kann man verstehen, UMihr saget? Zn den Wind iveckllihr reden. r

10. Es giebt so vielerlei; S«chen in der Welt, und keine kMselben ist ohne Bedeutung. «

11. Wenn ich aber die Bst«

tung der Worte nicht weiß, so»ich dem, mit welchem ich rede,MFremdling, und der mit mirrcWist mir ein Fremdling. s'

12. So bestrebet denn auchW

cuch, die ihr so sehr nach GchWgaben trachtet, daß ihr an solciMreich seyd, die zur Erbauung MGemeine dienen. i

13. Wer daher in einer fMtz

den Sprache redet, der bethe Udaß er es auslege. k

14 . Denn wenn ich in steM

Sprach- H