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i. An die Korinther 12. 13.
Li. Das Auge kann zur Handj nicht sagen: Zch bedarf deiner, Dieustenicht; und das Haupt kannzu den Füßen nicht sagen: Zch' bedarf eurer nicht.
22. Vielmehr gerade die Glie-der des Leibes, die die schwachemzu seyn scheinen, sind die unent-behrlichsten.
23. Und die wir für die unan-' sehnlichsten Glieder des Leibes hal-te», kleiden wir mit desto größe-
^ rem Schmucke; und unsere unan-ständigen Glieder erhalten destogrößere Wohlanständigkeit.
24. Denn die an sich schon wohl-anständig sind, bedürfen des Schmu-
' ckes nicht. Gott aber hat den Leibso eingerichtet, daß Er dem gerin-! gern Glieds größere Ehre verlieh,
. 25. Damit keine Spaltung imLeibe sey, sondern die Glieder ein-trächtig für einander sorgen.
26 . Wenn daher Ein Glied lei-det, so leiden alle Glieder mit;und wenn Ein Glied verherrlichet
, tvird, so freuen sich alle Glieder mit.
27. Ihr nun seyd der LeibChristi, und jeder einzelne istein Glied desselben. Rom. 12 , s.
Eph. 4 , 12. 5 , 50 .
28. Und einige hat Gott in derGemeine aufgestellt fürs erste zu
; Aposteln, andere fürs zweyte zuPropheten, andere fürs dritte zuLehrern; dann gab Er einigen diei Kraft Wunder zu wirken, anderns die Gabe gesund zu machen, Hülfe! zu leisten, vorzustehen, fremdeSprachen zu reden, die Reden- mszulegen. Eph. 4, n.i ^-9- Sind nun alle Apostel?Sind alle Propheten? Sind alleLehrer?
3v. Haben alle Wunderkräfte?Haben alle die Gabe, gesund zu
machen? Reden alle fremde Spra-chen? Legen alle aus?
31 . Strebet nach den bessernGaben! Und dazu will ich euchnoch einen trefflichem Weg zei-gen. K. 14, I.
Das 13 . Kapitel.
Don der Nothwcnhigkeit und den Eigen-schaften der Liebe.
1. Wenn ich alle Sprachender Menschen und Engel redete,hätte aber die Liebe nicht, sowäre ich ein tönendes Erz odereine klingende Schelle.
2 . Und wenn ich weissagenkönnte, und wüßte alle Ge-heimnisse, und besäße alleEr-kenntniß, und hätte allen Glau-ben, so daß ich Berge versetzte,hätte aber die Liebe nicht, sowäre ich nichts. Matth. 7, 22.
3 . Und wenn ich all meineHabe den Armen spendete, undmeinen Leib zum Verbrennenhingäbe, hätte aber die Liebenicht, so nützte mir alles nichts.
4 . Die Liebe ist langmüthigund freundlich; die Liebe be-neidet nicht; sie verstellt sichnicht; sie bläht sich nicht;
Spr. 10, 12.
5. Sie ist nicht ehrsüchtig,sucht nicht das Ihrige; läßtsieb nicht erbittern; denkt nichtArges;
6 . Sie freut sich nicht überdas Unrecht, sondern freut sichüber die Wahrheit;
7 . Sie trägt alles, sie glaubtalles, sie hofft alles, sie dul-det alles.
8. Die Liebe hört niemalsans, weun auch die Weissagungenaushörcn, wenn die fremden Spra-chen