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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
287
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i. An die Korinther 14. 2 lN

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Sprache bethe, so bethet meinGeist; aber mein Verstand bringtkeine Frncht.

15 . Was ist nun zu thun? Zchwill im Geiste bethen, ich will aberauch verständlich bethen; ich will imGeiste lobsingen, ich will aber auchverständlich lobsingen, sph. 5, 19.

16. Denn sonst, wenn du imGeiste Dank sagest, wie kann der,welcher der Sprache unkundig ist,Linen sagen auf deine Danksagung,da er nicht versteht, was du sagst?

17 . Du magst wohl trefflichDank sagen, aber der andere wirdnicht erbaut.

18. Zch danke meinem Gott,daß ich in allen Sprachen rede,die ihr sprechet.

19. Aber in der Gemeine willich lieber fünf Worte verständlichreden, um auch andere zu beleh-re», als zehntausend Worte infremder Sprache.

20. Brüder! werdet doch nichtKinder am Verstände; im Bösensend Kinder, am Verstände aber seydMänner, su-m. 16,19. Matth, is, r.

21. Zm Gesetze steht geschrieben:„In fremden Sprachen und unbe-kannten Mundarten will ich zu die-sem Volke reden, und auch so wer-den sie mich nicht hören, sprichtder Herr." 2la. 2s, n.

22. Die fremden Sprachen sinddaher nicht den Gläubigen, son-

' dern den Ungläubigen zum Zei-chen; die Weissagung aber ist nichtfür die Ungläubigen, sondern fürdie Gläubigen.

23 . Wenn sich nun die ganzeGemeine an einem Orte versam-melte , und alle redeten in fremdenSprachen, und es kämen Unwissendeund Ungläubige hinein; würden sienicht sagen; Zhr seyd von Sinnen.

24 . Wenn aber alle weissagten,und es käme ein Ungläubiger oderUnwissender hinein, so würde er vonallen überwiesen, von allen gerichtet.

25 . Das Verborgene seines Her-zens würde offenbar werden, und sowürde er auf sein Angesicht nie-derfallen, Gott anbethen und be-kennen, daß Gott wahrhaftig ineuch sey. K. », 5.

26. Was ist also zu thun, Brü-der? Wenn ihrzusammen kommet,und der eine von euch einen Lob-gesang, der andere eine Lehre, odereine fremde Sprache, oder eineOffenbarung, oder eine Auslegunghat, so geschehe alles zur Er-bauung.

27 . Wenn auch jemand in einerfremden Sprache reden will, sosollen nur zwei,, höchstens drey re-den , und einer nach dem andern,und einer soll es auslegen.

26 . Ist aber keiner da, der esauslegen kann, so schweige ein sol-cher in der Gemeine, und rede fürsich und Gott.

29. Propheten aber mögen zweyoder drey reden; die andern abersollen es beurtheilen. D. z?.

30 . Wird aber einem andern, derda sitzt, eine Offenbarung gege-ben , so schweige der erste.

31 . So könnet ihr alle, einernachdem andern, weissagen, da-mit alle lernen, und alle ermahntwerden.

32 . Denn dieGeister der Prophe-ten sind dcnPropheten unterworfen.

33 . Denn Gott ist nicht ein Gottder Unordnung, sondern des Frie-dens, wie ich in allen Gemeine»der Heiligen lehre.

54. Die Weiber sollen in denVersammlungen schweigen; dennes ist ihnen nicht erlaubt zu reden;

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