266
An die Römer iä.
ist mächtig genug, ihn stehend zuerhalten. 2»e. «, 12. -c.
5 . Einer hält gewisse Tage fürheiliger als andere; der andereaber hält alle Tage gleich; sey nurjeder seiner Meinung recht gewiß!
Gal. 4, 10. Kol. 2, 16.
6 . Wer auf gewisse Tage hält,der thut es dem Herrn; und wernicht auf Tage hält, der thut esauch dem Herrn. Wer ißt, ißt demHerrn, denn er dankt Gott; undwer nicht ißt, ißt dem Herrn nicht,und dankt auch Gott. 5. M°s. s, io.
1. Kor. 10, Zi.
7. Denn keiner von uns lebtsich selber, und keiner stirbt sichselber. 2. Kor. 5, in.
8. Denn leben wir, so lebenwir dem Herrn, sterben wir,so sterben wir dem Herrn;wir mögen nun leben odersterben, so sind wir des Herrn.
1. Theff 5 , 10.
y. Denn dazu ist ja Christusgestorben und wieder auferstanden,daß Er über Tobte und Leben-dige herrsche.
10. Du nun, warum richtest dudeinen Bruder ? Oder du, warumverachtest du deinen Bruder? Wirwerden ja alle vor den Richter-ftuhl Christi gestellt werden. Lue.
10, Z7. 2. Kor. 5, 10.
11. Denn es steht geschrieben:„So wahr ich lebe, spricht derHerr, mir sollen sich alle Knieebeugen, und alle Zungen Gottbekennen." 2t. 45,2;. Phn. 2, io.
12 . Demnach wird ein jeder vonuns Gott von sich Rechenschaftgeben. Gal. s, 5.
13 . So lasset uns nun nichtmehr einander richten; sonderndarauf richtet vielmehr eure Sorge,daß ihr keinem Bruder Anstoß oderAergerniß gebet. Matth, is. r.
14. Ich weiß es, und bini»dem Herrn Iesu gewiß, daßsich selbst nichts unrein ist; nurdem, der etwas für unrein hijli,ist es unrein. Ma«h. is, 11.
15 . Wenn aber um einer Speist lwillen dein Bruder betrübt wich !so wandelst du nicht mehrnachder !Liebe. Nichte durch deine Speistden nicht zu Grunde, für welchenChristus gestorben ist. 1. K°r.s, u.,;.
16. So gebet nun keinen Anlaß,daß unser Gutes gelästert werde.
17. Denn das Reich Gotte»besteht nicht in Essen und Trin-ken, sondern in Gerechtigkeitund Friede und Freude im hei-ligen Geiste. Lue. 17,20.
18. Wer darin Christo dient,der ist Gott gefällig, und denMenschen werth. K. in, 2.
19. Darum lasset uns dein nach-streben, was den Frieden befördertund uns unter einander an das hal-ten, was zur Erbauung dient.
20 . Zerstöre das Werk Gotte»nicht um deiner Speise willen. Eiist zwar alles rein; es wird aberdem Menschen verderblich, verzinnAnstoß ißt. Matth. 15 . II.
21 . Es ist besser kein Fleischessen, und keinen Wein trinke»,noch irgend etwas, wodurch deinBruder gestoßen oder geärgertoder schwach wird. i. Kor. a, >z.
22 . Hast du Glauben, so habeihn für dich vor Gott. Selig,wer sich in dem keine Vorwürfemacht, was er einmal für rech!hält.
23 . Wer aber zweifelt, unddoch ißt, der ist verdammt, weiler nicht aus dem Glauben handelt;denn alles, was nicht aus demGlauben kommt, das ist Sün-de. kt«. l, IS. Stbr. II, 6 .
Da-