An die Römer iS.
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Daö i5. Kapitel.
e«r«f der Heiden »um Evangelium; Paulo«Reise nach Rom.
1. Wir Stärkern nun müssendie Gebrechlichkeiten der Schwa-chem tragen, und nicht nach un-ftrm Gefallen leben. «. 14 ,i. r.K°r.
g, 22 . Gal. 6, 1 .
2. Ein jeder von uns suche demNächsten zu gefallen im Guten,zur Erbauung, i. A°r. y, iy.
3 . Denn auch Christus lebte nichtnach seinem Gefallen; sondern, wiegeschrieben steht: „Die Lästerun-gen derer, die dich lästerten, fielenauf mich." Pf. 6s, io.
4. Denn alles, was geschriebenist, ist zu unserer Belehrung ge-schrieben, damit wir durch Geduldund durch den Trost aus derSchriftdie Hoffnung festhalten. sr. 4, 2 z.
5. Der Gott der Geduld unddes Trostes aber gebe euch, daßihr alle einerley Gesinnungen un-ter einander habet, Zesu Christogemäß. Phil, z, >6.
6. Damit ihr einmüthig mitEinem Munde Gott, den Vaterunsers Herrn Zesu Christi, prei-set. AxG. 1 , 14.
7. Darum nehmet euch untereinander liebreich auf, so wie auchChristus euch ausgenommen hat,zur Ehre Gottes.
8. Denn ich sage: Jesus Chri-stus ist ein Diener der Beschnei-dung geworden, um der Wahrhaf-tigkeit Gottes willen, um die Ver-heißungen der Väter zu bestätti-gcn; Matth, ls, 24 .
y. Und daß auch die Heiden Gottum seiner Barmherzigkeit willenloben; wie geschrieben steht: „Dar-um will ich dich unter den Heiden> preisen, und deinem Namen lob-
slNgeN." A. zg. Pf. 17, zg.
10. Und anderswo heißt es»„Freuet euch, ihr Heiden! mitseinem Volke!" 5. Mos. 52 , 4r.
11. Und wiederum: „Lobet denHerrn alle Heiden, und preiset Ihnalle Völker." Ps. n6, i.
12 . Auch Zsaias spricht: „DieWurzel Jesse wird cs seyn, aus derEr sich erhebt, die Völker zu be-herrschen; auf Ihn werden di«Heiden hoffen." 2f. n, io.
13. Der Gott der Hoffnung abererfülle euch mit jeder Freude undFrieden im Glauben, damit ihrüberschwänglich reich seyd an Hoff-nung, durch die Kraft des heiligenGeistes.
14. ^Zch bin zwar, meine Brü-der, für mich wohl überzeugt voneuch, daß ihr selbst voll Liebe, undvoll aller Erkenntniß seyd, so daßihr euch selbst unter einander er-mahnen könnet.
15. Doch habe ich euch, Brü-der! zum Theil etwas freymüthi-ger geschrieben, um euch zu er-innern, vermög der Gnade, di«mir von Gott gegeben ist,
16 . Daß ich ein Diener JesuChristi unter den Heiden seyn, undden heiligen Dienst am Evange-lium Gottes verrichten soll, damitdas Opfer der Heiden angenehm,und durch den heiligen Geist ge-heiliget würde. «. n, ir.
17. Demnach kann ich nstch inChristo Jesu rühmen vor Gott.
13. Denn ich vermesse mich nicht,etwas zu reden, was nicht Chri-stus durch mich wirket, um di«Heiden zum Gehorsam zu brin-gen durch Wort und That, Matth.
10, ly. 20. RötN. 1, ;.
ist. Durch Kraft der Zeichenund Wunder, durch Kraft des hei-ligen Geistes, so daß ich von Je-
rusa-