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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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265
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An die Römer 13. 14. 265

2 . Wer sich daher der Obrig-keit wikersetzt, der widerstrebet Got-tes Anordnung; die aber wider-streben , ziehen sich selbst ein schwe-res Gericht zu. Spr. 24 , 21 .

3 . Denn die Obrigkeiten sindnicht wegen guter, sondern wegenböser Thaten zu furchten. Willstdu dich nun vor der Obrigkeit nichtfürchten, so thue Gutes; und duwirst von ihr gelobt werden.

4. Denn sie ist Gottes Diene-rin zu deinem Besten. Thust duaber Böses, so fürchte dich, dennsie führt das Schwert nicht um-sonst; sie ist Gottes Dienerin,eine Rächerin zur Strafe für den,der da Böses thut.

5. Darum müßt ihr nothwen-dig unterthan seyn; nicht nur umder Strafe willen, sondern auchum des Gewissens willen.

6. Deßwegen entrichtet ihr auchSteuern; denn sie sind GottesDiener, die eben hiefür ihren Dienstversehen.

7. Gebet also jedermann,was ihr schuldig seyd: Steuer,dem Steuer gebührt; Zoll, demZoll gebührt; Ehrfurcht, dem Ehr-furcht gebührt; Ehre, dem Ehregebührt. Matth. 22, 21.

6. Bleibet niemanden etwasschuldig, als daß ihr einanderliebetz denn wer feinen Näch-sten liebt, der hat das Gesetzerfüllt. Gal. 5,14.

Y. Denn die Gebote: Du sollstnicht ehebrechen; du sollst nichttödten; du sollst nicht stehlen; dusollst kein falsches Zeugniß geben;laß dich nicht gelüsten; und wases immer für Gebote giebt, diesind alle in diesem Worte zusam-

mengefaßt: D» sollst deinen Näch-sten lieben, wie dich selbst.

10. Die Liebe thut dem Näch-sten nichts Böses. So ist nun dieLiebe die Erfüllung des Gesetzes.

I. Kor. ,5, 4.

11. lind dies um so mehr, dawir wissen, daß es Zeit ist, daßdie Stunde da ist, vom Schlafeaufzustehen. Denn jetzt ist unserHeil näher, als da wir gläubigwurden. Eph. 5, 14. 1. Theff. 5, s.

12. Die Nacht ist vergangen,und der Tag ist angebrochen; solasset uns nun ablcgen die Werkeder Finsterniß, und auziehen dieWaffen des Lichts. 1 . J°h. 2 , s.

iz. Wie am Hellen Tage lassetuns ehrbar wandeln, nicht in Fres-sen und Saufen, nicht in Hurereyund Unzucht, nicht in Hader undNeid; Eph. 5, is. Jak. z, 14.

14. Sondern ziehet den HerrnJesus Christus an, und treibetdie Pflege des Leibes nicht bis zurErregung böser Lüste. G,,c. z, 27.

Kol. z, io.

Das 14. Kapitel.

Dulde die Schwachen, und ärgerest« nicht >Richte keinen.

1. T>en Schwachen im Glau-ben nehmet liebreich auf, ohneüber Meinungen abzusprechen.

K. 15, I. ApG. 20, 55.

2. Einer glaubt, er dürfe allesessen; der Schwache aber ißt nurGemüse. i.Mof. i,2g.g,z.

3 . Wer fallesj ißt, veracht«den nicht, der nicht sallesj ißt;und wer nicht ißt, der richte dennicht, der da ißt; denn Gott hatihn ja ausgenommen. K»l. 2,16.

4. Oder wer bist du, der dueinen fremden Knecht richtest?Seinem Herrn steht oder fällt er;er wird aber stehen; denn Gott

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