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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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259
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259

An die Römer 9.

Liebe Gottes, die da ist in ChristoJesu, unserm Herrn.

Das y. Kapitel.

Non der freuen Gnade Gottes, der sich «k»barmet, wessen Sr will.

1. 2 ch sage die Wahrheit inChristo! ich lüge nicht; mein Ge-wissen gicbt mir Zeugniß im heili-gen Geiste! K. 1, g.

2 . Groß ist meinKummer,und end-los der Schmerz meines Herzens

3. Za, ich wünschte selbst vonChristo verbannt zu seyn für meineBrüder, die meine Verwandten sinddem Fleische nach, 2. Mos. 32, 22.

4 . Sie sind Israeliten; ihnengehört die Kindschaft und die Herr-lichkeit und der Bund und die Ge-setzgebung und der Gottesdienstund die Verheißungen, 5. Mos. 7, 6,

5. Ihnen gehören die Väter;von ihnen stammt Christus demFleische nach, der da ist über al-les, Gott, hochgelobt in Ewig-keit, Amen.

6. Dies ist aber nicht so zuverstehen, als wenn Gottes Workdeßwegen vereitelt wäre; denn nichtalle, die von Israel abstammen,ssnd Israeliten, -».Mos. 2z, ig. 2 »h. s, zg.

7 . Auch sind nicht alle, die Nach-kommen Abrahams sind, auch Kin-der. Sondern: „Nach Isaak Wißtes) soll deine Nachkommenschaftgenannt werden." r. M°s. 21,12.

Gal. », 2 ».

8 . Das heißt: nicht die Kindernach dem Fleische sind Kinder Got-tes, sondern die Kinder der Ver-heißung* werden für Nachkommengerechnet. - Gal. », 2s.

9 - Denn die Verheißung lautet' also: „Um diese Zeit will ich wie-der kommen, und Sara wirdei-nen Sohn haben." ». Mos. >s, 10.

10. So war's nicht nur mit dieser,sondern auch mitNebekka,welche vonEinem, unserm Vater Isaak, em-pfangen hatte. ». Mos. 25, 21.

11. Denn ehe die Kinder gebo-ren waren, und weder Gutes nochBöses gethan hatten, (damit derNathschlüß Gottes aus freyer Wahlbestände,)

12. Wurde, nicht um derWerkeWillen, sondern blos nach dem Wil-len des Berufenden, zu ihr gesagt r

13. „Der Größere wird demKlei-nern dienen;" wie geschrieben steht :„Jakob liebe ich, EsaU aber Haffe

ich." 1. M°s. 25 , 23 . Mal. », 2. s.

14. Äbas wollen wir nun sa-gen? Ist Gott ungerecht? Dassey ferne! 5. M°s. 32,-».

15. Denn zu Moses sprach Er:„Wem ich gnädig bin, dem bin ichgnädig; und wessen ich mich er-barme, dessen erbarme ich mich."

- 2. Mos. 33, lg,

16 . So liegt es also nicht anjemandes Wollen oder Lausen,sondern am Erbarmen Gottes,

17. Denn die Schrift sägt zuPharao: „Eben dazu habe ich dicherweckt, um an dir meine Kraftzu zeigen, und damit mein NaMeauf der ganzen Erde verkündigetwerde." 2. Mos. y,

18. Also erbarmet Er sich, wes-sen Er will, und wen Er will,verhärtet Er,

19. Du wirft mir nun sagen :Wärum giebtEtüns doch Schuld?Wer kamt denn seinem Willen wi-derstehen?

20 . Aber, 0 Mensch! wer bist dn,

daß du mit Gott rechten willst?Spricht auch ein Werk zu seinemMeister: warum hast du mich sogemacht? m. «5. g. ,c,

L 2 * 2 i.Hät