260
An die Römer o. 10.
21. Hat der Töpfer nicht Machtüber den Thon, aus der nämlichenMasse ein Gefäß zur Ehre, unddas andere zur Uuehre zu machen?
22 . Wenn nun Gott, indem Erseinen Zorn zeigen, und seine Machtkund thun wollte, die Gefäße desZornes, die zum Verderben bereitwaren, mit großer Geduld ertrug;
K. 2, ».
23 . So that Er dies ja, um anden Gefäßen der Barmherzigkeit,die Er zur Herrlichkeit bereitetbatte, den Reichthum seiner Herr-lichkeit zu offenbaren. K-i. i, 27.
24 . Und als solche hat Er auchuns berufen, nicht bloö aus den Ju-den, sondern auch aus den Heiden.
25 . Wie er auch bey Oseasspricht: „Was nicht mein Volkwar, will ich mein Volk nennen,und die nicht meine Geliebte war,meine Geliebte, und die nicht be-gnadiget war, die Begnadigte.
Ls. 2, 32. 1. Petr. 2, 10.
26. Ja, geschehen wird es:an dem Orte, wo ihnen gesagtward: ihr seyd nicht meinVolk; daselbst werden sie Kin-der des lebendigen Gottes ge-nannt werden." os. i, io.
27 .Isaias aber ruft über Israelaus: „Wäre auch die Zahl derKinder Israels, wie der Saud desMeeres, so werden doch nur dieUeberbleibseln gerettet werden.
2s. 10 , 22 . 23. Röm. 11 , 5.
28 . Denn Er wird sein Worterfüllen und schnell ausführen inGerechtigkeit; ja bald wird derHerr sein Wort über das Landvollziehen."
2y. Und wie Isaias vorher ge-sagt hat: „Hätte uns der Herrder Heerschaaren nicht eineNachkommenschaft übrig ge-lassen, so wäre es uns wie
Sodom ergangen, und Go-morrha waren wir gleich ge-worden." 2s. l, g. 1 . Mos. lg, A.
50. Ädas sagen wir nun dazu?Die Heiden, die nicht nach de,Gerechtigkeit trachteten, haben di,Gerechtigkeit erlangt, jene Gerech-tigkeit nämlich, die aus dem Glau-ben kommt.
51. Israel aber, welchesdnrchö Gesetz nach Gerechtig-keit strebte, gelangte nicht zumGesetze der Gerechtigkeit, s.
32/ Warum nicht? Weitesnicht darnach strebte durch denGlauben, sondern durch dieWerke. Sie stießen sich nämlichan dem Steine des Anstoßes.
1 . Äor. I, I!.
33 . Wie geschrieben steht: „Sichich lege in Sion einen Stein beiAnstoßes und einen Fels dkiAergeruisses; und wer an Ihn
laubt, wird nicht zu Schau-en werden." 2s.»,l». Mt.r,,«.
Das 10. Kapitel.
Die Jude» blinde Eiferer, die sich blichihre gesetzlichen Werke selbst gereckt mach!»,und die Gerechtigkeit Gottes,' die durch M
Glauben an Ehristuü kommt, nicht all-nehmen wollen.
1. 3 örüder! der Wunsch niei>nes Herzens und mein Flehen jiiGott ist, daß sie selig werden.
2 . Denn ich gebe ihnen das Zeug'niß, daß sie Eifer für Gott haben,aber ohne Erkenntniß. Gal. i, o.
3. Denn da sie die Gerechtig-
keit Gottes nicht erkennen, und >ihre eigene Gerechtigkeit geltendzu machen suchen, so unterwerfen -sie sich der Gerechtigkeit Gottei!nicht. K. 9, zi. l
4. Denn das Ende des Ge-setzes ist Christus, der jedengerecht macht, der da glaubt.
2oh. 3, il.
L. Denn