Druckschrift 
Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
253
Einzelbild herunterladen
 

An die Römer 5.

253

so haben wir Friede mit Gottdurch unfern Herrn Jesus Chri-stus. K. >4, >7. Ioh. 16, 55.

2. Durch Ihn haben wir auchim Glauben den Zutritt* zu dieserGnade erhalten, in welcher wir ste-hen, und rühmen uns in Hoffnungder Herrlichkeit der Kinder Gottes.

'Epb. 2, iS. Z, 12.

z. Aber nicht nur dies, sonderns aiich der Trübsale rühmen wir uns,weil wir wißen, daß Trübsal Ge-duld wirket , 2. Kor. ll, 25. Jak. >, 2.

4 . Geduld aber Bewährung, Be-währung aber Hoffnung;

5. Hoffnung aber macht nicktzu Schanden. Denn die LiebeGottes* ist in unsere Herzenausgcgosscn durch den heili-gen Geist, der uns gegeben ist.

Hcbr. h, lg. ly. " 1. 2oh- 4, ,6.

6. Auch ist ja Christus, da wir'»och elend waren, zur bestimmten

Zeit für uns Gottlose gestorben.

Eph. 2, l. I, Prtr. 5, rg.

7 . Nun wird kaum jemand füreine» Gerechten sterben; für einenWohlthäter möchte sich vielleichtjemand entschließen zu sterben.

8. Gott aber beweiset seineLiebe gegen uns dadurch, daßChristus für uns gestorben ist,zur Zeit, da wir noch Sünderwaren. 2°h. z, m. >c.

y. Um so mehr werden wiralso jetzt, da wir durch seinBlut gerecht gemacht s>'nd,dnrchIhn vomZorne errettet werden.

10. Denn wenn wir, da wirnoch Feinde waren , mit Gott ver-söhnet wurden durch den Tod sei-nes Sohnes; umso mehr werdenwir, da wir nun versöhnt sind,durch sein Leben selig werden.

2. Kor. L, IS. lc.

N. Nicht allein aber dies, son-der» wir rühmen uns auch Gottes

durch unser» Herrn Jesus Chri-stus, durch welchen wir nun di»Versöhnung empfangen haben.

12. demnach, wie durch EinenMenschen die Sünde in die Weltgekommen ist, und durch die Sündeder Tod: so ist der Tod auf alleMenschen übergegangeu,weil alle inihm gesündiget haben, su-m. o, 2.4.

13. Denn die Sünde war schonvor dem Gesetze in der Welt. Nurwurde die Sünde nicht zugerechnet,weil kein Gesetz da war. K. 4 , 15.

14 . Dennoch herrschte der Todvon Adam bis auf Moses, auchüber die, welche nicht auf ähnli-che Weise gesündiget hatten, wieAdam sündigte, der ein Vorbilddes Zukünftigen ist.

15. Aber mit der Gabe verhältes sich nicht so, wie mit der Sünde.Denn wenn durch die Sünde einesEinzigen alle gestorben sind, so istvielmehr Gottes freyes Gnadenge-schenk durch die Gnade des EinenMenschen Jesus Christus allenreichlich wiederfahrcn. i.Kor. 15,22.

16. So kam auch die Gabe nichtso, wie die Sünde, die Einer be-ging. Denn das Urtheil ward umEiner Sünde willen zur Verdam-mung gefällt; die Gnade aberhilft von vielen Sünden zur Recht-fertigung.

17. Denn wenn um der Sündeeines Einzigen willen der Todherrschte durch diesen Einen: umsoviel mehr werden die, welche dasüberschwängliche Gnadengeschenkder Gerechtigkeit empfangen haben,im Leben herrschen durch den EinenJesus Christus.

18. Gleichwie nun durch dieSünde eines Einzigen über al-le MenschenDerdammniß kam,

so