r-r Apostel-Geschichte 26. 27.
und die Propheten vorhersagten,daß es geschehen werde, Luk. 24, 44.
LZ. Daß nämlich Christus lei-den , daß Er der Erste von denTobten auferstehen, und dem Volkeund den Heiden Licht verkündigenwerde. 1. K°e. «5, ro. A»l.,, i«. re. 2,32.
24 . Nachdem er nun dieses zuseiner Verantwortung gesprochenhatte, rief Festus mit lauter Stim-me: Du bist von Sinnen, Paulus!das viele Lesen macht dich wahn-sinnig.
25 . Paulus erwiederte: Ich binnicht von Sinnen, vortrefflicherFestus! sondern Worte der Wahr-heit und Besonnenheit rede ich.
26. Der König, zu dem ich auchfreymüthig rede, weiß wohl vondiesen Dingen; denn ich glaube, daßihm nichts von diesem allem unbe-kannt seyn kann; es ist ja nicht imWinkel geschehen. I°h. is, 20.
27 . Glaubst du den Propheten,König Agrippa? Ich weiß, daßdu glaubest.
28 . Agrippa aber sprach zu Pau-lus: Beynahe beredest du auch, einChrist zu werden.
Ly. Paulus sprach: Wollte Gott,daß nicht nur du, sondern alle, diemich hören,heute noch,nicht nur bey-nahe, sondern ganz das würden, wasich bin, diese Bande ausgenommen!
30. Nun stand der König undder Landpfleger und Bernice undalle, die bey ihnen saßen, auf;
51. Und indem sie weggingen,redeten sie mit einander und spra-chen: Der Mann hat nichts ge-than, was denTod oder die Ban-de verdient. K. 23 , g. 25 , 25 .
32 . Und Agrippa sprach zu Fe-stus : Dieser Mann könnte losgelas-sen werden, wenn er nicht an denKaiser appellirt hätte. «. 25.11.
Das 27. Kapitel.
Paulus wird nach Rom geführt; Sch,«und Schiffbruch.
1. Nachdem es nun beschlösse!!war,* daß wir nach Italien schiss- !ten, übergaben sicPaulus und einige jandere Gefangene einem Haupt-mann von der kaiserlichen Schnür,mit Namen Julius. -A. 23, n.
2. Wir bestiegen nun ein adra-mytisches Schiff, um an den See- ^städten Asiens hinzuscgeln, undfuhren ab, begleitet von Aristar-chus, * dem Macedonier aus Thes- ^salonich. »K. ig, 2g.
3 . Am folgenden Tage liefen
wir zu Sidon ein. Und da Juliusden Paulus menschenfreundlich be-handelte, erlaubte er ihm zu den iFreunden zu gehen, und ihrer Pfle-ge zu genießen, s. 24, 23. 2», >ö. ^
4 . Von da fuhren wir ab, undschifften unter Cypern hin, weil iwir Gegenwind hatten.
5 . Dann durchschifften wir das ,Meer von Cilicien und Painphy- ,lien, und kamen nach Lystra in ,Lycien.
6. Daselbst fand der Hauptmannein alerandrinisches Fahrzeug, dasnach Italien fuhr, und brachte unsauf dasselbe.
7 . Nachdem wir nun viele Tag«langsame Fahrt gehabt, und mitMühe gegen Knidus gekommenwaren, indem uns der Wind aus-hielt, so schifften wir unter Kretahin, bey Salmone vorbey.
8. Mit Mühe fuhren wir an derKüste hin, und kamen an einen ,Ort, der Schönhafen heißt, a» !dem die Stadt Thalaffa liegt. !
9. Da aber schon geraume Zeit !verflossen und die Fahrt bereits ge- !fährlich* war, well auch die Fasten
schon