Apostel-Geschichte 2 d. 2 äi
Jugend auf, den ich von Anfangan unter meinem Volke zu Jerusa-lem geführt habe, wissen alle Juden.
5 . Sie kennen mich vom Anfangan (wenn sie cs bezeugen wollen),daß ich vorher nach der strengstenSekte unserer Religion, als Pha-risäer , lebte. K. 2z, 6 .
6 . Und nun stehe ich wegen derHoffnung der von Gott an unsereVäter geschehenen Verheißung vorGericht, K. iz, 32. 22,20. i. Mos. 3, !5.
7 . Deren Erfüllung alle unserezwölf Stämme erwarten, indem sieTag und Nacht angelegentlich Gottdienen. 'Wegen dieser Hoffnung,
! König Agrippa, bin ich von den! Juden angeklagt.
! 6 . Wie! haltet ihr es denn für un-
glaublich, daß Gott Todte erwecke?
y. Freylich glaubte ich vormals! .selbst, dem Namen Jesu, des Naza-! reners, vieles zuwider thun zu müs-
! sin; K. S, 3. g, 1. 1. Kor. 15, g.
! 10. Was ich denn auch that zu
! Jerusalem, indem ich, nach erhal-^ teuer Vollmacht von den Hohen-priestern , viele von den Heiligen^ ins Gefängniß warf, und , wennsie hingerichtet wurden, meinenBeyfall gab.
ii. Und in allen Synagogenstrafte ich sie oft, und zwang sie', zulästern. Ich ging in meiner Wnthgegen sie so weis, daß ich sie bis inauswärtige Städte verfolgte.
ir. Zn derselben Absicht gingich auch nach Damaskus, mit Voll-macht und Erlaubniß der Hohen-priester. K. c>, 2.
13 . Da sah ich Mittags aufdem Wege, o König! ein Lichtvom Himmel, glänzender als dieSonne, mich und meine Beglei-
! ter umleuchten.
14 . Wir fielen alle zu Boden, und
ich hörte eine Stimme, die mir inhebräischer Sprache zurief: Saul!Saul! warum verfolgst du mich?Es wird dir schwer werden, Widerden Stachel ausznschlagen.
15 . Zeh aber sprach: Wer bistdu, Herr? Der Herr sprach: Ichbin Jesus, den du verfolgest.
16. Doch steh auf und tritt aufdeine Füße; denn darum bin ichdir erschienen, daß ich dich zumDiener und Zeugen dessen mache,was du gesehen hast, und was ich dirnoch offenbaren werde. «. 22, >s.
17. Ich will dich schützen gegendein Volk und gegen die Heiden,unter welche ich dich sende)
18. Damit du ihnen die Au-gen öffnest, daß sic sich bekeh-ren von der Finsternißznin Lich-te, und von der Gewalt desSatans zu Gott, damit sieVergebung der Sünden em-pfangen, und das Ervthei! mitden Geheiligten, durch denGlauben an mich. 2s. 35, s.
Eph. i. iS. ApG. 20, 32.
ly. Daher, König Agrippa!war ich der himmlischcnErscheinungnicht ungehorsam, G-a. 1, - 6 .
20. Sondern verkündigte zuerstdenen zu Damaskus und zu Jeru-salem und im ganzen Iudenlandeund unter den Heiden, daß sie Bußethun, sich zu Gott bekehren, undder Buße würdige Werke thunsollten. K. y, 20.
21. Dies war die Ursache, wa-rum mich die Juden im Tempelergriffen, und zu tödten suchten.
K. 2!, 30.
22. Durch Gottes Btystand abergeschützt, stehe ich bis auf diesenTag noch hier, und lege Zengnißab vor Klein und Groß, und lehrenichts anderes, als was Moses
16 und