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Apostel-Geschichte 25. 26 .
Es ist ein Mann von Felix gefan-gen hinterlaffen worden,
15. Gegen den, als ich in Je-rusalem war, die Hohenpriester undAeltestcn der Juden eine Klagel>ey mir andrachten und seine Vcr-urtheilung verlangten.
16. Ich antwortete ihnen aber,daß es nicht der Römer Litte scy,irgend einen Menschen zu verdam-men, ehe dem Angeklagten die Klä-ger vor Äugen gestellt scycn, under Gelegenheit erhalten habe, sich zuvertheidigen und von der Beschul-digung zu reinigen, s. M°s. 17, 4.
17. Als sie nun hieher kamen,bestieg ich ohne Aufschub, gleich amfolgenden Tage, den Nichterstuhl,und befahl den Mann vorzuführen.
18. Da aber die Kläger gegenihn auftraten, brachten sie keine Kla-ge vor, wie ich mir vorgestcllt hatte;
19. Sondern sie hatten bloSStreitigkeiten mit ihm über ihreReligion, und über eine» gewissenverstorbenen Jesus, von dem Pau-lus sagt, daß Er lebe.
20. Da ich nun bey einer Strei-tigkeit von der Art in Verlegen-heit war, sagte ich: ob er nicht wollenach Jerusalem gehen, und sich da-selbst hierüber richten lassen. D. y.
21. Da aber Paulus appellirte,und bis zur Entscheidung des Kai-sers in Verwahrung bleiben wollte,so befahl ich, ihn in Verwahrungzu halten, bis ich ihn zum Kaisersenden würde.
22. Da sprach Agrippa zu Fe-stuS: Ich möchte selber auch denMenschen hören. Festus sprach:Morgen sollst du ihn hören.
23. Äm folgenden Tage nunkam Agrippa und Veruice mit gros-sem Gepränge, und traten in den
Verhörsaal mit den Krieqsoberste, §und den vornehmsten Männer» ch iStadt; und Paulus ward aufZi- !stus Befehl vorgesührt. !
24. lind Festus sprach: KönizAgrippa, uud ihr Männerdie ihr gegenwärtig seyd! HP,sehet ihr den Mann, wegen dch»mied das ganze jüdische Volk;i>Jerusalem und hier angegangenhat, indem sie mit lautem Ga ,schreydaraufdrangcn, daß crnich! 'länger leben dürfe.
25. Ich fand aber nicht, daß«etwas verbrochen, was den T-dverdiente. Und da er au den Kaiser,appellirte, so beschloß ich, rh» da- ^hin zu senden. K. 25, y. 20, zi.
26. Allein ich weiß dem Hem ^nichts Gewisses von ihm zu schrei-ben ; darum habe ich ihn euch vor-geführt, und besonders dir, Koch ^Agrippa, damit ich nach geschehe-nemVerhör etwas zn schreiben wich
27. Denn es scheint mir unge-reimt, einen Gefangenen z» schi-cken, und keine Klagen gegen ihn 'anzuzeigen.
Das 26. Kapitel. ^
Paulus vrrthcidigt sich vor Agrippa; Teil»! !hält ihn für unsinnig.
1. -agrippa sprach nun zu Pau-lus: Es ist dir erlaubt, dich zum- !antworten. Da streckte Paulus die -Hand aus, und verantwortete sich !
also: K. 2 s, >5. -
2. Ich schätze mich glücklich, Kö-nig Agrippa, mich über alles, desdie Juden mich beschuldigen, vordir herite verantworten zu dürft»,
3. Besonders, da du allerjüdi- >
scheu Gebräuche und Streitfragenkundig bist. Ich bitte dich daher,mich geduldig auzuhören. i
4. Meine» Lebenswandel vd»
Jugend