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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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117
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Lukas 10.

18 . Und Er sprach zu ihnen:Ich sah den Satan wie einen Blitzvom Himmel fallen, off. 12, s. y.

19? Sieh! ich habe euch Machtgegeben, auf Schlangen und Skor-pionen zu treten, und über alle Ge-walt des Feindes; nichts wird euchschaden können. Pf. yo,

20. Doch das soll eure Freudenicht seyn, daß euch die Geister un-terworfen sind; aber das soll eureFreude seyn, daß eure Namen imHimmel angeschrieben sind. Phil. 4, z.

21. 2 n derselben Stunde froh-lockte Jesus im Geiste und sprach;Ich greise dich, Vater, Herrdes Himmels und der Erde!daß du dieses den Weisen undKlugen verborgen, und denUnmündigen gcösfcnbaret hast.IaVater! so hat es dir Wohl-gefallen. Matth. 11, 25 .

22. Alles ist mir von meinemVaterübergeben. Und niemand * weiß, werder Sohn ist, als nur der Vater, undniemand weiß, Werder Vater ist, alsnur der Sohn, und wem es der Sohnoffenbaren will. Mt.n, 27 .' 2 h.i,is. 6 , 4 S.

2 Z. Und Er wandte sich zu sei-nen Jüngern und sprach: Selig dieAugen, die da sehen, was ihr sehet!

z. Kön. 10, 8. Matth. IZ, 16.

24 . Denn ich sage euch : vielePropheten und Könige hätten gernegesehen, was ihr sehet, und haben esnicht gesehen; hätten gerne gehört,was ihr höret, und haben es nichtgehört, l. Petr. 1, io.

25 . 14 nd sieh, ein Gesetzgelehrtertrat auf, versuchte Ihn, und sprach:Meister ! was muß ich thnn, daß ichdas ewige Leben ererbe? Mt. 22,55.

26 . Er aber sprach zu ihm: Wassteht im Gesetz geschrieben? Wieliesest du?

il?

27 . Jener antwortete und sprac! :Du sollst den Herrn deinen Gott lie-ben von deinem ganzen Herzen, vondeiner ganzen Seeles aus allen dei-nen Kräften, und von deinem gan-zen Gemüthe, und deinen "Nächstenwie dich selbst. z.M°s. 19,is. Mk. 12, zo.

28 . Da sprach Er zu ihm: Du hastrecht geantwortet; thue dieses, unddu wirst leben. s.M°s. i», s.

29. Jener aber wollte sich selbstrechtfertigen, und sprach zu Jesus:Wer ist denn mein Nächster?

30 . Jesus erwiederte und sprach:Es ging ein Mensch von Jerusalemnach Jericho hinab, und fiel unterdie Mörder; diese plünderten ihnaus, schlugen ihn wund, und gin-gen hinweg und ließen ihn halbtodtliegen.

31. Von ungefähr nun reiste einPriester dieselbe Straße hinab, undsah ihn liegen, und ging vorüber.

32 . Gleicherweise kam auch einLevit an den Ort, sah ihn, und gingvorüber.

33 . Ein reisender Samarstanaber kam zu ihm, und als er ihn sah,erbarmte er sich. Ei-H. 16,6.

34. Er trat zu ihm hin, er ver-band seine Wunden, er goß Oel undWein darein, er setzte ihn auf seinLastthier, er führte ihn in die Her-berge, und sorgte für ihn.

55. Und folgenden Tages, da erweiter reiste, zog er zwey Denareheraus, und gab sie dem Wirthe,und sprach zu ihm: Trage Sorgefür ihn; und was du noch darüber auf-wendcst, will ich dir bezahlen, wennich zurückkomme.

36. Welcher nun von diesenDreyen scheint dir der Nächste vondem gewesen zu seyn, der unter dieMörder siel?

57. Jener sprach: Der, welcherBarm-