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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Seite
116
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Folge mir nach! Dieser aber sprach:Herr! erlaube mir, daß ich zuvorhin gehe, und meinen Water begrabe.

Mich. g,2I.

60 . Jesus antwortete ihm: Laßdie Todren ihre Tobten begra-ben; dn aber geh hin und'ver-knndige das Reich Gottes.

6 1. Es sprach auch ein anderer:Herr! ich will dir folgen, aber er-laube mir zuvor von denMeinigen da-heim Abschied zu nehmen. z.Kon.iy.ro.

62. Jesus aber sprach zu ihm:Wer seine Hand an den Pfluglegt und zurnck sieht, der taugtnicht in das Reich Gottes.

Phil. 3 . lZ. 2 .Pctr. 2 , 20 .

Das io. Kapitel.

rkussendung der Giebcnzig; Wehe über die8!ädle Ehorozaim ic.; Der barmherzige

Samaritan; Martha und Maria.

1. Nach diesem bestellte der Herrnoch siebenzig andere, und sandte siepaarweise aus vor sich her in alleStädte und Orte, wo Er selbst hin-kommen wollte. K. g, 2.

2. Und Er sprach zu ihnen: DieAecndte ist groß, aber der Ar-beiter sind wenige; bittet daherden Herrn derAcrndte, daß ErArbeiter in seine Acrndte sende.

Matth. 9. 37 . 2. Theff. 3 ,1. 2 °h. 4 , 35 .

3. Gehethin! sieh, ich sende euch,wie Lämmer mitten unter die Wölfe.

Mt. io, 16.

4. Traget weder Beutel nochReisetasche noch Schuhe, und grüßetniemand auf dem Wege. K. 9,3.

5. Wo ihr in ein Haus hineinge-het, da sprechet vor allem: Friedesey mit diesem Hause!

6 . Und wenn daselbst ein Kind desFriedens ist, so wird euer Friede aufihm ruhen; wo aber nicht, so wirdder Friede zu euch zurückkehren.

7 . Bleibet aber stets in demselbenHause, und esset und trinket, was sie

haben; denn der Arbeiter ist seinesLohnes werth. Wandert nicht voneinem Hause in das andere.

Matth. 10, io. l. Kor. 9,14.

8. Und wo ihr in eine Stadtkommet, und man euch aufnimmt,so estet, was euch vorgesetzt wird.

1. Kor. 10, 27.

y. Und machet die Kranken gesund,die daselbst sind, und saget zu ih-nen : Das Reich Gottes ist euch na-he gekommen.

10. Wo ihr aber in eine Stadtkommet, und sie euch nicht aufneh-men, da gehet heraus auf ihre Gas-sen, und sprechet:

11. Auch den Staub, der sichuns von eurer Stadt angehängt,schütteln wir ans euch ab; doch die-ses wisset, daß das Reich Gottesnahe war. ApG. 13,51. is, 6 .

12. 2 ch sage euch: Es wird So-dom an jenem Tage erträglicher ge-hen, als einer solchen Stadt.

13 . Weh dir Chorozaim! Wehdir Bethsaida! Denn wenn in Ty-rus und Sidon die Wunder gesche-hen wären, die bey euch geschehensind, so hätten sie längst in Sack undAsche gesessen, und Buße gethan.

Matth. ii, 21. 2».

14 . Doch Tyrus und Sidon wirdes erträglicher gehen im Gerichte,als euch.

15 . Und du Kapernaum! die dubis in den Himmel erhoben wurdest;bis in die Hölle wirst du hinab ge-stoßen werden. Matth, n, 23.

16. Wer euch hört, der hörtmich;wer euch verachtet, der verachtetmich; wer aber mich verachtet, ver-achtet den, der mich gesandt hat.

Matth. 10, 40 . Joh. 13 , 20. I. Theff. 4 , g.

17 . Es kehrten aber die Sieben-zig mit Freuden zurück, und spra-chen: Herr! auch die Teufel sinduns in deinem Namen unterworfen.

18. Und