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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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118
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LukaS 10. 11.

Barmherzigkeit an ihm gethan hat.Und Jesus sprach zu ihm: Gehhin und thue desgleichen.

38. geschah nun, da sie um-her zogen, ging Er in einen Fleckenbinein; und ein Weib mit NennenMartha, nahm Ihn in ihr Haus auf.

Job. ll, 1. 12,2.

5Y. Sie hatte eine Schwester, dieMaria hieß; die setzte sich zu denFüssen Jesu, und hörte sein Wort.

ApG- 22, 3.

40. Martha aber, die sich viel zuschaffen machte, um Ihn recht zu be-dienen, trat hinzu und sprach: Herr!kümmert es dich nicht, daß mir mei-ne Schwester die Bedienung ganzallein überläßt? Sag ihr doch/daßsie mir helfe.

41. Und der Herr antwortete undsprach zu ihr: Martha! Martha!du bist sorgfältig, und beunruhigestdich mit vielen Dingen.

42 . Nur Eines ist Noch.Maria hat den besten Theil erwählt,der ihr nicht wird genommen werden.

Ps. 26, 4. Matth. 6, 33.

Das ii. Kapitel.

Iesu44lehrt seine Jünger bethon; Lästerun-gen gegen Ihn; Dom unreinen Geiste, derwicdcrkehrt mit Neben ärgern; Das ZeichenJonaS; Die Niniviten; Strafpredigt gegendiePharisäer.

1 . Und es geschah, als Er an ei-nem Orte bethete, sprach, da Eranfhörte, einer seiner Iünger zuIhm: Herr! lehre uns bethen, sowie auch Iohannes seine Iünger ge-lehret hat.

2. Und Er sprachszu ihnen: Wennjhrbethet, so saget: Water! gehei-ligct werde dein Name! DeinMeich

komme! Matth. 6, g.

2 . Unser täglich Brod gieb unsheute!

4. Und vergib uns unsere Sün-den, denn auch wir vergeben jedem

unserer Beleidiger. Und führe unsnicht in Versuchung.

5. Und Er sprach zu ihnen:Wenn einer von euch einen Freundhätte, und er käme zn ihm um Mit-ternacht, und spräche zu ihm:Freund! leihe mir drey Drode,

6. Denn mein Freund ist vonder Neise zu mir gekommen, undich habe nichts ihm vorzusctzen;

7. Und jener antwortete von in-nen und spräche: Mache mir keineBeschwerde! die Thür ist schon ge-schlossen, und meine Kinder sind bcymir in der Kammer, ich kann nichtaufstehen und dir geben;

8. Wenn aber jener doch nichtnachließe anzuklopfen, so versichereich euch: wenn er auch nicht «ufstä»-de und ihm gäbe darum, weil ersein Freund ist, so würde er dochwegen seiner Zudringlichkeit* aus-stehen, und ihm geben, so viel ernöthig hat. " K. ig, 5.

9. Darum sage ich euch: bittet,so wird euch gegeben werden:suchet, so werdet ihr finden;klopfet cm, so wird euch anfge-than werden.

10. Denn jeder, der bittet,empfängt; wer sncbt, der fin-det, und wer anklopft, demwird aufgethan. Ma«h. ?, 7. s.

11. Wo ist ein Water unter euch,der feinem Sohne, wenn er ihn umBrod bittet, einen Stein giebt?Oder wenn er um einen Fisch bittet,wird er ihm statt des Fisches eineSchlange geben?

12 . Oder wenn er um ein Eybittet, wird er ihm einen Skorpiongeben ?

^iz. Wenn nun ihr, die ihrböse seyd, euren Bindern guteGaben zu geben wisset,^ um

wie