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38. Jener Mann aber, von demdie Teufel ausgefahren, bath Zhn,daß er bey Zhm bleiben dürste. Je-sus aber entließ ihn, indem Er sprach:
Mark. 5, l».
39. Geh du zurück in dein Hausund erzähle, wie viel Gott an dirgethan hat. Und er ging hin, undverkündigte es in der ganzen Stadt,wie viel Jesus an ihm gethan habe.
Ps. 125, 2. L.
40. Äls mm Jesus wieder zurückkam, bewillkommte Zhn das Volk.Denn alle warteten auf Zhn.
41. Und sieh! da kam ein Mannmit Namen Zairus, ein Vorsteherder Synagoge; der fiel Zesu zuFüßen, und bath Zhn in sein Hauszu kommen. Matth. 9, is.
42. Denn er hatte eine einzigeTochter, die ungefähr zwölf Zahrealt war, und dieselbe wollte sterben.Als Er nun hinging, drängte Zhndas Volk.
43. Und ein Weib, das seit zwölfZähren am Blutfluffe litt, und allihr Vermögen an die Aerzte ver-wendet hatte, und von keinem ge-heilt werden konnte, Matth, g, 20.
44. Trat rückwärts hinzu, undberührte den Saum seines Kleides;und sogleich stand der Fluß ihresBlutes.
45. Nun fragte Zesns: Wer hatmich angerührt r Da es nun keinergethan haben wollte, sprach Petrusund die bey ihm waren: Meister!das Volk drängt und drückt dich,und du fragst: wer hat mich ange-rührt ?
46. Zesns erwiederte: Es hatmich jemand angerührt, denn ichfühlte ja, daß eine Kraft von mirausging.
47. Als nun das Weib sah, daßsie nicht verborgen blieb, kam sie zit-
8. l).
ternd, fiel Ihm zu Füßen, und ent-deckte es vor allem Volke, warumsie Zhn angerührt habe, und wie sieaugenblicklich geheilt worden.
48. Und Er sprach zu ihr : Seygetrost, meine Tochter! DeinGlaube hat dir geholfen. Gehhin im Frieden. 7,50.
49. Und als Er noch redete, kamjemand von dem Vorsteher der Sy-nagoge, und sprach zu ihm: DeineTochter ist gestorben, bemühe denLehrer nicht. Matth. 9, i».
50. Zesus aber, da Er dies hör-te, sprach zum Vater des Mägd-leins: Fürchte dich nicht, glaubtnur, so wird ihr geholfen.
51. Da Er aber zum Hause kam,ließ Er niemand mit sich hinein ge-hen, alsPetrus, Zakobus undZohan-nes und den Vater und die Mutterdes Mägdleins. Mrk. 9, 57.
52. Sie weinten nun alle undbeklagten sie; Er aber sprach: Wei-net nicht! das Mädglein ist nichtgestorben, es schläft nur. K. 7, iz.
5Z.Und sie verlachten Zhn, weil siewohl wußten, daß sie gestorben war.
54. Er aber sschaffte sie alle hin-aus,^ nahm sie bey der Hand, riesund sprach: Mägdlein! steh auf!
55. Da kehrte ihrGeist zurück, undsie stand sogleich auf; und Er befahlihr zu essen zu geben. Ioh. 11, 44.
56. Und ihre Aeltern geriethenin Erstaunen; Er aber gebot ihnen,niemanden zu sagen, was geschehe«
Wäre. Mar«. 7, 56 . Luk. 5, 14 .
Das 9. Kapitel.
Allssendung der Apostel; Speisung der Fügsttausend; Petri Bekenntnis;; Verkündigungseines Todes; Seine Verklärung; Heilungeines Besessenen; Ehrsucht der Jünger; Ihrblinder Eifer; Doli der Nachfolge Jesu.
1. Er riefdieZwölfe zusammen,und gab ihnen Macht und Gewalt
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