Druckschrift 
Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
111
Einzelbild herunterladen
 

LukaS 8

111

sprach zu ihnen: Meine Mutterund meine Brüder sind ^die,welche das Wort Gottes hören

nnd thun. Joh. 15 , 1». 2. Kor. 5 ,16.

22 . (Es geschah an einem Tage,daß Er mit seinen Hungern in einSchiff trat, und zu ihnen sprach:Laßt uns über den See hinüber fah-ren! Und sie fuhren ab.

23. Als sie nun schifften, schliefErein. Da erhob sich ein Sturmwindauf dem See, und sie wurden vonden Wellen bedeckt, und kamen inGefahr. ApG. 27,14. 41.

24 . Da traten sie zu Ihm hin,und weckten Ihn auf und sprachen:Meister! wir gehen zu Grunde.Er aber stand auf, gebot dem Win-de und den Wogen des Wassers,und sie legten sich, und es ward

stille. Matth, 8, 26.

25..Dann sprach Er zu ihnen:Wo ist euer Glaube? Sie aberfürchteten sich, staunten, und sag-ten zu einander: Wer ist wohl der,daß Er sogar dem Winde und demMeere gebietet, und sie gehorchenIhm?

26 . Tie schifften nun in die Ge-gend der Gerasener, die Galiläagegenüber liegt. Mark. 5,1.

27. Als Er ans Land trat, liefIhm ein Mann entgegen, der schonlange Zeit vom Teufel besessen war.Er litt kein Kleid auf seinem Leibe,und blieb in keinem Hause, sondernhielt sich in den Grabhöhlen auf.

Matth. 8 , 28.

23. Als er Iesum sah, fiel er vorIhm nieder, schrie mit lauter Stim-me und sprach: Was habe ich mitdir zu schaffen, Hesu, dn SohnGottes, des Höchsten ? ich bitte dich,quäle mich nicht!

Lg. (Hesus befahl nämlich dem

unreinen Geiste von diesem Men»schen auszufahren; denn er hatteihn schon lange Zeit geplagt; manhat ihn mit Ketten gebunden undmit Fesseln verwahrt, er aber zer-brach die Bande, und wurde vomTeufel in die Wüste getrieben.)

30. Und Iesus fragte ihn, undsprach: Wie heissest du? und er ant-wortete: Legion; denn es warenviele Teufel in ihn gefahren.

31 . Da bathen Ihn die Teufel,Er möchte ihnen doch nicht gebie-ten , in den Abgrund * zu fahren.

' Offenb. 20 . 1 . 2 . z.

32. Nun weidete in der Nähe, aufdem Berge eine zahlreiche Schwein-heerde. Daher bathen sie Ihn,daß Er ihnen erlaubte, in diese zufahren. Und Er erlaubte es ihnen.

Matth. 8, ZV.

33. Da fuhren die Teufel ausdem Menschen, und fuhren in dieSchweine; und es stürzte sich dieHeerde mit Wuth von der Höhe inden See hinab, und ertrank.

34. Als die Hirten-sahen, was ge-schehen war, flohen sie und erzähltenes in der Stadt und auf dem Lande.

35. Da kamen die Leute heraus,um zu sehen, was geschehen war.Und sie kamen zu Iesus, und fan-den den Menschen, von dem dieTeufel ausgefahren, bey seinenFüßen sitzen, angekleidet, und voll-kommen bey Verstände. Da kamsie Furcht an.

36 . Und die es gesehen hatten,erzählten ihnen, wie er von der Le-gion frey geworden sey.

37. Da bathen Ihn alle Leuteaus der Gegend der Gerasener, vonihnen zu gehen; denn sie waren vongroßer Furcht ergriffen. Er tratnun in das Schiff und kehrte zurück.

Matth. 8, 84.

38 . Zt-