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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Lukas 8

die Er von bösen Geistern undKrankheiten geheilt hatte, nämlich:Maria, Magdalene genannt, vonwelcher sieben Teufel ausgefahren,

3. Und Johanna, das WeibChusä, des Verwalters Herodis,Susanns, und viele andere, die Zhnunterstützten mit ihrem Vermögen.

Mark. is, 40. ib, y.

4. Äcks NUN viel Volks zusammenkam, und aus den Städten zu Zhmeilte,trug Er ihnen ein Gleichniß vor.

Mat. 15, 5. Mark. 4, 2.

5. Es ging ein Säemann aus,seinen Saamen zu säen. Und da ersäete, fiel einiges an den Weg, undward zertreten, und die Vögel un-ter dem Himmel fraßen es auf.

6. Ein anderes fiel auf Felsen,und da es aufwuchs, verdorrte es,weil es keinen Nahrungssaft hatte.

7. Ein anderes fiel unter die Dör-ner, und die Dörner wuchsen mitauf, und erstickten es.

8. Ein anderes fiel aus gutesLand, und ging auf, und trug hun-dertfältige Frucht. Als Er diesgesagt hatte, rief Er: Wer Oh-ren hat zu hören, der höre!

l. Mos. 26, 12.

9. Nun fragten Zhn seine Jün-ger, was dies Gleichniß bedeute.

10. Er sprach zu ihnen: Euch istes gegeben, die Geheimnisse des Rei-ches Gottes zu verstehen; den übri-gen werden nur Gleichnisse davongegeben, damit sie mit sehendenAugen nicht sehen, und mit hören-den Ohren nicht verstehen. 2s. 6, g. 10.

Matth. 15, 14. A»T. 2«, 26.

11. Das Gleichniß aber ist so zuverstehen: Der Saame ist das WortGottes.

12. Die am Wege, das sind die,welche es zwar hören, dann aberkommt der Teufel und nimmt das

Wort aus ihren Herzen weg, sodaß sie nicht glauben und seligwerden.

13. Und die ans Felsen, dassind die, welche, wenn sie das Worthören, es zwar mit Freuden auf-nehmen ; aber sie haben keine Wur-zel, sie glauben eine Zeit lang, undzur Zeit der Versuchung fallen sie ab.

14. Das aber unter die Dörnerfiel, das sind die, welche, wenn siees gehört haben, hingehen, und esdurch Sorgen, Neichthümer undWollüste dieses Lebens ersticken, daßes keine Frucht bringt. Mat. iy, 25 .

15. Das aber in gutes Land fällt,das sind die, welche das gehörteWort in einem guten und reinenHerzen bewahren, und in GeduldFrucht bringen. Sehr. w, 56.

16. Niemand zündet ein Lichtan, und deckt es mit einem Gefäßezu, oder setzt es unter die Bank; son-dern auf den Leuchter setzt man es,damit die Hereinkommenden dasLicht sehen. Mark. 4, 21.

17. Denn nichts ist so verborgen,das nicht offenbar, und nichts soheimlich, das nicht bekannt werdenund an den Tag kommen wird.

Matth. 10, 26. Mark. 4, 22.

18. Sehet also zu, wie ihr hö-ret. Denn wer hat, dem wird ge-geben, und wer nicht hat, demwird auch das genommen, was erzu haben meynt. Matth, iz, 12.

19. Es kamen zu Zhm seineMutter und seine Brüder; undsie konnten wegen der Volksmengenicht zu Zhm hinein kommen.

Matth. 12, 46.

20. Und man berichtete Zhm:Deine Mutter und deine Brüder ste-hen draußen, und wollen dich sehen.

21. Er aber antwortete und

sprach