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Er gerührt von Mitleid über sie,und sprach zu ihr: Weine nicht!
14. Und Er trat hinzu, nnd rührtedie Bahre an; und die Träger stan-den still, und Er sprach; Jüngling,ich sage dir: steh auf! Mark. 5, 41.
15. Und der Todte setzte sich auf,und sing zu reden an. Und Er gabihn seiner Mutter. 4. K<j». 4, »6.
16. Es ergriff aber alle eineFurcht, und sie lobten Gott, undsprachen: Ein großer Prophet istunter uns aufgestanden, und Gotthat sein Volk hcimgesucht.
1?. Und es verbreitete sich dieserRuf von Ihm in ganz Judäa undallen umliegenden Gegenden.
18. Äuch dem Johannes habenseine Jünger von diesem allen be-richtet.
iy. Und Iohannes rief zwey sei-ner Jünger zu sich, und sandte siezu Jesus, und ließ Ihm sagen: Bistdu der da kommen soll, oder sollenwir eines andern warten?
20. Die Männer kamen nun zuZesus und sagten: Iohanncs derTäufer hat uns zu dir gesandt, undläßt dir sagen: Bist du der da kom-men soll, oder sollen wir eines an-dern warten?
21. Zur Nämlichen Stunde aberheilteIesus viele vonKrankheiten undPlagen und bösen Geistern, und vie-len Blinden schenkte Er das Gesicht;
22. Und antwortete ihnen undsprach: Gehet hin und verkündigetdem Iohannes, was ihr gehört nndgesehen habet, daß Blinde sehen,Lahme gehen, Aussätzige gereinigetwerden, Taube hören, Todte auf-erstehen, und den Armen das Evan-gelium geprediget wird. 2s. rs, 5.
Mtlh. II, L.
23. Und selig ist, wer sich an mirnicht ärgert.
24. Als nun die Abgesandten desIohannes fortgegangen waren, fingIesus an, von Iohannes zum Volkezu sprechen: Was seyd ihr hinausgegangen zu sehen? ein Rohr, vomWinde hin und her getrieben?
25. Oder was seyd ihr hinaus ge-gangen zu sehen? einen Menschenmit weichlichen Kleidern angethan?Sieh! die sich prächtig kleiden undwollüstig leben, sind an den Hof-lagern der Könige.
26. Oder was seyd ihr denn hin-ausgegangen zu sehen? einen Pro-pheten? Ia, sage ich euch, wohl nochmehr, als einen Propheten.
27. Das ist der, von welchemgeschrieben steht: Sieh! ich sendemeinen Boten vor deinem Angesichteher, daß er deinen Weg bereite vordir her. Matth, r, 1 .
28. Denn ich sage euch: unterden vom Weibe Gcbornen ist keingrößerer Prophet, als Iohannesder Täufer; und doch ist der Klein-ste im Reiche Gottes größer als er.
29. Und alles Volk, das Ihnhörte, und die Zöllner gaben Gottdie Ehre, indem sie sich mit derTaufe des Iohannes taufen ließen.
50. Die Pharisäer und Schrift-gelehrten aber vereitelten den Rath-schluß Gottes an sich, und ließensich nicht von ihm taufen.
ApG. 12, 4ö. 20, 27.
zi. Der Herr aber sprach: Wemsoll ich nun die Menschen dieses Ge-schlechtes vergleichen ? wem sind sie
gleich? Matth. ii, 16 .
32. Kindern sind sie gleich, dieauf dein Markte sitzen, und einan-der zurufen und sprechen: Wir ha-ben euch auf Flöten gepfiffen, undihr habt nicht getanzt; wir habeneuch Klaglieder gesungen und ihrhabt nicht geweint.
33. Denn