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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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107
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LukaS 6 . 7 .

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45. Der gute Mensch bringt ausdem guten Schatze seines HerzensGutes hervor; der böse Menschbringt aus dem bösen Schatze sei-nes Herzens Böses hervor. Dennaus der Fülle des Herzens redetsein Mund. Matth. 12 , z». zz.

46. Warum heißet ihr michHerr! Herr! und thut nichtwas ich sage? Matth. 7 , 21 .

47. Wer'immer zu mir kommt,und meine Neben hört, und dar-nach thut, von dem will ich euchzeigen, wem er gleich sey.

Vköm. 2, r^. Jak. 1, 22. Matth. 7.24-27.

48. Er ist gleich einem Manne,der, indem er ein Haus bauete, tiefeingrub, und den Grund auf einenFelsen legte. Als nun eine Ueber-schwemmung kam, schlug der Stroman dasselbe Haus, und vermochte esnicht zu erschüttern, denn es warauf Felsen gegründet.

49. Wer aber smein Wort^hört, und nicht thut, ist gleich einemManne, der sein Haus auf die Er-de hiubauet, ohne Grundfeste; esschlug der Strom gegen dasselbe an,und alsbald fiel es; und der Ein-sturz desselben Hauses war groß.

Das 7. Kapitel.

Der Hauptmann zu Kapernaum; Der Jüng-ling von Nain; Gesandtschaft des Johan-nes; Jesus ln Simons Hause von einerSünderinn gesalbt.

1 . Äks Er nun alle diese Redenvor den Ohren des Volkes vollendethatte, ging Er nach Kapernaum.

2. Eines Hauptmanns Knechtabsr, der ihm sehr werth war, lagkrank, und wollte sterben. Mt.», s.

3. Da er nun von Jesus hörte,schickte er Aelteste der Zudem zuIhm, und ließ Ihn bitten, Ermöchte kommen, und seinen Knechtgesund machen.

4 . Da sie zu Zesns kamen, ba-then sie Zhn angelegentlich undsprachen: Er ist es werth, daß duihm dieses erweisest;

5. Denn er hat unser Volk lieb,und hat uns die Synagoge erbauet.

6. Jesus ging nun mit ihnen hin.Da Er aber schon nicht mehr fernvom Hause war, schickte der Haupt-mann Freunde an Zhn, und ließZhm sagen: Herr! bemühe dich nicht;denn ich bin nicht werth, daß Duunter meinDach eingehest. Mt. s, s.

7. Deßwegen habe ich auch michselbst nicht würdig geachtet, zu Dirzu kommen; sondern sprich ein Wort,so wjrd mein Knecht gesund.

8. Denn auch ich, ein Mann, derunter höherer Macht steht, habe Sol-daten unter mir; und sage ich zudiesem: Geh! so geht er; und zudem andern: Komm! so kommt er;und zu meinem Knechte: Thu das!so thut ers.

9. DaZesus dies hörte, verwun-derte Er sich, und wandte sich um,und sprach zu den Schaaren, dieZhm nachfolgten: Wahrlich, ichsage euch: Selbst in Israel ha-be ich solchen Glauben nichtgefunden.

10 . Als nun die Abgesandten wie-der nach Hause kamen, fanden sie denKnecht, der krank war, gesund.

n. Es geschah in der Folge,da ging Er in eine Stadt, die Nainhieß; seine Zünger und viel Volksgingen mit Zhm. s. KSn. l7, I7.

12 . Als Er nun nahe an dasStadtthor kam, sieh, da wurde einTodter herausgetragen, der einzigeSohn einer Mutter, die noch dazueine Wittwe war, und viele Leuteder Stadt begleiteten sie.

13 . Als sie der Herr sah, ward

Er