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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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LukaS 6.

die Menschen loben! denn sohaben ihre Väter den falschenPropheten gethan.

27. Aber euch, die ihr mich hö-ret, sage ich: Liebet eure Fein-de; thut Gutes denen, die euchhassen;

28. Segnet die, welche euchttuchen, und'ibethet für die,die euch verläumden. sr°m. 12,14.

29. Und wer dich auf einen Ba-cken schlägt, dem reiche auch denandern, und dem, der dir den Man-tel nimmt, verwehre auch den Nock

Nicht. Matth. 5. 3Y.

30. Gieb jedein, der dich bit-tet; und wer das Deine nimmt,dem fordere es nicht ab. Mt. s, 42.

31. Und wie ihr wünschet, daßeuch die Leute thun sollen, eben sothut auch ihr ihnen. Matth. 7,12.

32. Wenn ihr liebet, die euchlieben; welches kann euer Dankseyn? Denn auch die Sünder lie-ben , die sie lieben. Matth. 5, 46.

33. Und wenn ihr denen Gutesthut, die euch Gutes thun; welcheskann euer Dank seyn? Denn auchdie Sünder thun dasselbige.

34. Und wenn ihr denen leihet,von welchen ihr es wieder zu erhal-ten hoffet; welches kann euer Dankseyn? Denn auch die Sünder lei-hen Sündern, um Gleiches wiederzu erhalten, s. Mos. 2;, ss.

35. Liebet vielmehr eure Feindeund thut Gutes, und leihet oh-ne etwas dafür zu hoffen, sowird euer Lohn groß seyn, und ihrwerdet Söhne des Höchsten seyn;denn Er ist gütig gegen die Undank-baren und Bösen. Ps- »6, 2s.

36. Seyd also barmherzig,wie auch euer Vater barmher-zig ist. Matth. 5, «s.

37. Und richtet nicht, so werdetauch ihr nicht gerichtet werden. Ver-dammet nicht, so werdet ihr nichtverdammet werden. Vergebet, sowird euch vergeben werden.

Rom. 2, 1.

38. Gebet, so wird euch gege-ben werden; ein gutes und einge-drücktes und gerütteltes und über-fließendes Maaß werden sie euch inden Schoos geben; denn mit dem-selben Maaße, womit ihr messet,wird euch wieder gemessen werden.

. Mark. 4, 24.

39. Dann sagte Er ihnen einGleichniß: Kann ein Blinder einemBlinden den Weg weisen? werdennicht beyde in eine Grube falle»?

Matth. iS, l4.

40. Der Schüler ist nicht überseinen Lehrer. Zeder ist aber voll-kommen, wenn er ist, wie seinMeister.

2oh. 15,20.

41. Warum siehst du denSplitter im Auge deines Bru-ders; des Balkens aber in dei-nem eigene. Auge wirst dunicht gewahr 1 Matth. 7,5.5.

42. Oder: wie kannst du zu dei-nem Bruder sagen: Bruder halt!ich will den Splitter in deinemAuge ausziehen; und du selbst siehstden Balken in deinem eigenen Au-ge nicht? Heuchler! ziehe duzuvor den Balken aus deinemeigenen Auge; dann magst duzusehen, wie du den Splitter indem Auge deines Bruders aus-ziehest.

43. Denn es giebt keinen gutenBaum, der schlechte Früchte bringt,noch einen ^schlechten Baum, der 1gute Früchte bringt. Matth. 12,55.

44. Denn jeder Baum wird an sei- I

ner Frucht erkannt; denn nicht vom !Dornbüsche liest inan Feigen, noch 1von der Hecke herbstet man Trauben. ,

45. Der