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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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103
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Lukas 5.

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und ihnen helfen möchten; diese ka-men und füllten dann beyde Schiffevoll, also, daß sie sanken.

8. Als das Simon Petrus sah,fiel er Jesu zu Füßen und sprach:Geh von mir, Herr! denn ich binein sündhafter Mensch.

y. Denn Staunen ergriff ihnund alle die bey ihm waren, überden Fischfang, den sie gemachthatten,

10. Und ebenfalls auch Iakobusund Johannes, die Söhne desZe-bedäus, welche Simons Genossenwaren. Und ZesuS sprach zu Si-mon: Fürchte dich nicht, von nunan wirst du Menschen fangen.

11. Sie zogen dann die Schiffean das Land, verließen alles, undfolgten Ihm nach. Matth. 27.

12. lind es geschah, als Er ineiner Stadt war, sich, da war einMann voll Aussatzes. Als der Ze-sum sah, fiel er auf sein Angesicht,bath Ihn und sprach: Herr! wenndu willst, so kannst du mich reinigen.

Matth. S, 2.

13. Da streckte Jesus seine Handaus, berührte ihn und sprach: Ichwill, sey gereiniget! und augenblick-lich wich der Aussatz von ihm.

14. Dann befahl Er ihm, es nie-manden zu sagen; sondern geh hin,s sprach Er^ zeige dich dem Prie-ster, und opfere für deine Reinigung,so wie Moses verordnet hat, ihnenzum Zeugnisse. 3. M°s. 2.

15. Es breitete sich aber dasGerücht von Ihm nur desto mehraus, und es kam viel Volks zusamm,um Ihn zu hören, und von ihrenKrankheiten geheilt zu werden.

16. Er aber zog sich in die Ein-samkeit zurück, und bethete. Mt. 1, 35.

17. Es geschah an einein Tage,

daß Er saß und lehrte; eS saßenauch Pharisäer und Gesetzlehrer da,die aus allen Flecken von Galiläaund von Iudäa, und aus Ierusa-lem gekommen waren; und dieKraft des Herrn war da, sie zuheilen.

18. Und sieh, da brachten Männerauf einem Bette einen Menschen da-her , der gichtbrüchig war; sie such-ten ihn hinein zu bringen, und vorIhn zu legen. Ma«h. y, 2.

ly. Da sie ihn aber wegen desVolkes von keiner Seite hineinbrin-gen konnten, stiegen sie auf das Dach,und ließen ihn ans dein Bette durchdie Ziegel in Mitte gerade vor Ie-sus hinunter.

20. Als Er ihren Glauben sah,sprach Er: Mensch! deine Sündensind dir vergeben. 2er. s, 3.

21. Da fingen die Schriftgelehr-ten und Pharisäer an, zu denken,und zu sagen: Wer ist dieser, dersolche Lästerungen redet? wer kannSünden vergeben, als Gott allein?

Matth, y, 3. Is. »3, 25.

22. Da nun Iesus ihre Gedan-ken wußte, redete Er sie an undsprach zu ihnen: Was denket ihr ineuren Herzen?

23. Was ist leichter, zu sagen;deine Sünden sind dir vergeben,oder zch sagen: steh auf und wandle?

24. Damit ihr aber wisset, daßder Menschen-t^ohn Macht habe,auf Erden Sünden zu vergeben, sosage ich dir (sprach Er zum Gicht-brüchigen): steh auf, und nimm deinBett, und geh nach Haus!

25. Und augenblicklich stand er aufvorHren Augen, und nahm das Bett,auf dem er gelegen war, ging da-mit nach HauS und lobte Gott.

26. Und^Staunen ergriff alle; siepriesen Gott, wurden erfüllt von

Furcht