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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Seite
102
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LukaS st. 5.

ior

33. Nun war ein Mann in derSynagoge, der einen unreinen Geisthatte; der schrie mit starker Stimme,

Mark, i, 23.

34. Und sprach: Laß uns! washaben wir mit dir, Jesus von Na-zaret? Bist du gekommen uns zuvertilgen? ich kenne dich, wer dubist, — der Heilige Gottes! *

Mark, r, 2». 'Luk. I, 35.

35. Und Zesus bedrohte ihn,und sprach: Verstumme, und fah-re aus von ihm! Da warf ihn derTeufel mitten unter sie hin, undfuhr aus von ihm, ohne ihm einenSchaden zu thun.

36. Und es kam ein Schreckenüber alle, sie redeten zu einander,und sprachen: Was ist das für einWort, daß Er mit Macht und Ge-walt den unreinen Geistern gebietet,und sie ausfahren?

37. Und der Ruf vom Ihm ver-breitete sich überall im ganzen Lan-de umher.

38. ^Zesus verließ nun die Syna-goge, und ging in das Haus Si-mons ; die Schwieger Simons aberwar mit einem heftigen Fieber behaf-tet, und sie bathen Ihn ihrethalben.

Matth. 8, 14.

39. Und Er stellte sich neben siehin, gebot dem Fieber und dasFieber verließ sie. Sie stand so-gleich auf und diente ihnen.

40. Nach Sonnenuntergangbrachten alle ihre Kranken allerArt zu Ihm. Er legte jedem vonihnen die Hände auf, und heilte sie.

Matth. 8. 16.

41. Es fuhren auch von vielenTeufel aus, und schrieen und spra-chen : Du bist der Sohn Gottes!Er aber bedrohte sie, und ließ sienicht reden, weil sie Ihn kannten,daß Er Christus sey.

42. Äls es nun Tag ward, gingEr hinaus, und begab sich an eineneinsamen Ort. Das Volk aber suchteIhn, und kam zu Ihm, und hieltIhn zurück, daß Er sich nicht vonihnen entfernen möchte. Mark. >, 35.

43. Er aber sprach zu ihnen:Auch den andern Städten muß ichdas Evangelium vom Reiche Got-tes verkündigen; denn dazu bin ichgesandt. Mark, l, 38.

44. Und Er predigte in den Sy-nagogen von Galiläa.

Das 5. Kapitel.

Jesus lehrt !m Schiffe; Petri Fischzug;Heilung eines Aussätzige» und eines Gicht»brüchigen; Matthäus Beruf; IesuS unterSündern; Bom Fasten.

1 . Es geschah, als Ihn dasVolk drängte, um das Wort Got-tes zu hören, und Er am See Gen-nesaret stand, M. 4, i.

2. Da sah Er zwey Schiffe amSee stehen; die Fischer aber warenausgestiegen, und wuschen die Netze.

3. Er trat in das eine der Schiffe,welches dem Simon gehörte, undbath ihn, ein wenig vom Lande zustoßen. Dann setzte Er sich, undlehrte das Volk aus dem Schiffe.

4. Als Er anfhörte zu reden,sprach Er zu Simon: Fahr hinausin die Tiefe, und werfet eure Netzeaus zum Fange. 2°h. 21 , b.

5. Da antwortete Simon undsprach zu Ihm: Meister! wir ha-ben die ganze Nacht gearbeitet, undnichts gefangen. Doch auf deinWort will ich das Netz auswerfen.

2°h. 2l, 3.

6. Und als sie dieses thaten, fin-gen sie eine große Menge Fische,so daß ihr Netz zerriß.

7. Und sie winkten ihren Gesellenim andern Schiffe, daß sie kommen

und