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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
104
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Furcht, und sprachen: Wir habenheute Wunderdinge gesehen.

27. hierauf ging Er hinaus,und sah einen Zöllner, mit NamenLcvi an der Zollbank sitzen, undsprach zu ihm: Folge mir! M. 2 , 14 .

28. Und er verließ alles, und standauf, und folgte Ihm.

2y. Lcvi hielt Ihm dann ein großesGastmahl in seinem Hanse, wobeyeine große Menge von Zöllnern undandern mit ihnen zu Tische lagen.

Matth, y, 10.

30 . Darüber murrten ihre Pha-risäer und Schriftgelehrten, undsprachen zu seinen Jüngern: Wa-rum esset und trinket ihr mit Zöll-nern und Sündern?

31 . Da antwortete Jesus undsprach zu ihnen: Nicht die Ge-sunden bedürfen des Arztes,sondern die Kranken.

32 . Ich bin nicht gekommen,Gerechte, sondern Sünder zurVuße zu rufcn.Mt.y,iz.i.rim.i,ib.

33. ^ie aber sprachen zu Ihm:Warum fasten die Jünger Johan-nis so häufig, und verwichten Ge-deihe, und so auch die der Phari-säer; die Deinen aber essen undtrinken? Matth, y, ,4. Mark. 2 , 18 .

54. Er sprach zu ihnen: Könnetihr denn die Freunde des Bräuti-gams fasten lassen, so lange derBräutigam bey ihnen ist?

35. Es werden aber Tage kom-men , wo der Bräutigam von ihnengenommen wird; dann werden siefasten in jenen Tagen.

36. Er sagte aber auch ein Gleich-niß zu ihnen, und sprach: Niemandsetzt einen Fleck von einem neuenKleide auf ein altes Kleid; sonstmacht das neue einen Riß, und zu

dem alten paßt nicht daS Stück vondein neuen. Matth, y, ,k>.

37. Auch niemand faßt neuenWein in alte Schläuche; sonst wirdder neue Wein die alten Schläuchezersprengen, und er selbst verschüt-tet werden, und die Schläuche zuGrundegehen,

58. Sondern neuen Wein mußman in neue Schläuche fassen; sowerden beyde erhalten.

3Y. Auch niemand, der von demalten Wein getrunken, will alsbaldneuen; denn er sagt: Der alte istbesser.

Das 6. Kapitel.

Die Jünger streifen Achren ab, und Iesuiheilt am Sabbat; Er wählt die Apostel,heilt viele Kranke, und predigt.

1 . Äm ersten Sabbat nach demzweyten Tage des Osterfestes ge-schah es, daß Jesus durch ein Saat-feld ging; und seine Jünger streif-ten Aehren ab, zerrieben sie mit denHänden und aßen sie. Mt. 12, i.

2. Da sprachen einige der Pha-risäer zn ihnen: Warum thut ihr,was am Sabbat nicht erlaubt ist?

5. Jesus antwortete ihnen undsprach: Habt ihr das nicht gelesen,was David gethan hat, da ihn humgerte und die mit ihm waren?

4. Wie er in das Haus Gotteshineinging, die Schaubrode nahmund aß, und auch seinen Begleiterndavon mittheilte, die doch niemandessen darf, als der Priester allein?

Mt. 12, r. 2. Mos. 20. z;.

5. Und Er sagte zu ihnen: DerMenschen-Sohn ist auch Herr desSabbats. Mark. 12 , e.

6. Äm einem andern Sabbat, daEr in die Synagoge ging und lehr-te, war ein Mensch daselbst, dessenrechte Hand verdorrt war.

7. Da