Markus 14.
so
5. Diese Salbe hätte man ja «mmehr als dreyhundert Denare ver-kaufen, und den Armen geben kön-nen. Und sie murrten über sie.
6. Zesus aber sprach: Lasset sie!Warum beunruhiget ihr sie? <L>iehat ein gutes Werk an mir gethan.
7. Arme habt ihr ja immer beyeuch, und könnet ihnen Gutes thun,wann ihr wollet: mich aber habtihr uicht immer. 2°h. ir, s.
8. Sie that, was sie konnte; siesalbte schon zum voraus meinen Leibzum Begräbnisse ein.
y. Wahrlich, ich sage euch: Znder ganzen Welt, wo immer diesEvangelium wird geprediget werden,wird zu ihrem Andenken auch er-zählt werden, was sie da gethan
hat. Match. 26, 13.
10. -hierauf ging Judas Iska-riot, einer von den Zwölfen, zu denHohenpriestern, um ihnen Zesum zuverrathen. Matth. 26,16.
11. Da sie das hörten, freutensie sich, und versprachen ihm Geldzu geben. Er aber lauerte, wie erIhn schicklich verrathen könnte.
12. Äan ersten Tage der unge-säuerten Brode, wo man das Oster-lamm schlachtete, sprachen seine Jün-ger zu Ihm: Wo willst du, daß wirhiugehen, und das Osterlamm fürdich bereiten, daß du es essest?
13. Da sandte Er zwey von sei-nen Jüngern ab, und sprach zu ih-nen: Gehet in die Stadt, da wirdeuch ein Mensch begegnen, der ei-nen Wasserkrug trägt; folget ihm.
14. Und wo er hineiugeht, dasa-get zu dem Hausherrn: Der Lehrerlaßt dir sagen: wo ist das Speise-zimmer, in dem ich das Osterlammmit meinen Iüugeru essen kann?
i s. Und er wird euch einen gros-
sen wohleingerichteten Speisesaalzeigen; daselbst richtet für uns zu.
16. Seine Jünger gingen undkamen in die Stadt, und fänden es,wie Er ihnen gesagt hatte, und be-reiteten das Osterlamm.
17. Äcks es Abend geworden,kam Er mit den Zwölfen.
18. Und da sie zu Tische lagenund aßen, sprach Jesus: Wahrlich,ich sage euch : einer aus euch wirdmich verrathen, der mit mir ißt.
19. Sie aber wurden traurig undfingen an, einer um den andern, Ihnzu fragen: Bins etwa ich? M-h. 26,22.
20. Er sprach zu ihnen: Einervon den Zwölfen, der mit mir dieHand in die Schüssel taucht.
21. Nun geht zwar der Men-schen-Sohn dahin, wie es von Ihmgeschrieben steht; wehe aber demsel-ben Menschen, durch welchen derMenschen - Sohn verrathen wird!Besser wäre es ihm, wenn derselbeMensch nicht geboren wäre.
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22. ^Indern sie nun aßen, nahmIesus das Vrod, segnete und braches, und gab es seinen Iüngcrn undsprach: Nehmet hin, bas istmein Leib.
23. Dann nahm Er auch denKelch, dankte und gab ihnen den-selben, und alle tranken daraus.
24. Und Er sprach zu ihnen!Das ist mein Blut des neuenTestamentes, das für viele ver-gossen wird.
25. Wahrlich, ich sage euch: ichwerde nun nicht mehr trinken vondiesem Gewäcpse des Weinstocks,bis zn jenem Tage, da ich es neutrinke im Reiche Gottes. MMh.26,2g.
26. I!ud nachdem sie den Lobge-
sang