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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
87
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Markus 14- tt?

sang gesprochen hatten, gingen sieau den Oelberg hinaus. Mth. 2S, so.

27. Da sprach Jesus zn ihnen:Ihr alle werdet euch an mir ärgernin dieser Nacht. Denn es steht ge-schrieben:Den Hirten will ichschlagen, und die Schaafe werdenzerstreuet werden." Zaa-. iz, 7.

28. Wenn ich aber werde aufer-standen seyn, will ich euch vorausge-hen nach Galiläa. Matth. 26, zo.

29. Da sprach Petrus zu Ihm:Und wenn sich alle an dir ärgern,ich gewiß nicht! Lue. 22, 34.

50. Jesus spricht zu ihm: Wahr-lich, ich sage dir: gerade du wirstmich heute in dieser Nacht dreymalverläugnen, ehe der Hahn zweymalgekräht haben wird.

31. Er aber betheuerte es nochmehr: Und wenn ich auch mit dirsterben mußte, so will ich dich dochnicht verläugnen. Gerade so rede-ten auch alle übrige. Matth. 20, zs.

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32. ^Zndeß kamen sie zu demLandgut Gethsemane genannt. Dasprach Er zu seinen Jüngern: Se-tzet euch hier, während ich bethe.

Matth. 26, ;6. L»k. 22, Zy. Joh. iS, l.

33. Petrus aber, Iakcbus undJohannes nahm Er mit sich. Undnun fing Er an zu zagen und zuzittern.

34. Und Er sprach zu ihnen:Meine Seele ist betrübt biszum Tode. Bleibet hier und wa-chet. Matth. 26, ZS.

35. Er ging noch ein wenig vor-

wärts, fiel auf die Erde nieder undbethete: wenn es möglich wäre,

mochte doch diese Stunde von Ihmvorübergehen.

36. Er sprach: Abba, Vater!dir ist alles möglich! Nimmdiesen Kelch weg von mir! Doch

nicht, was ich will, sondern

waö dn willst!

37. Nun kam Er und fand sieschlafend. Da sprach Er zu Petrus:Simon! du schläfst? Nicht eineStunde konntest du wachen?

38. Wachet und bethet, daßihr nicht in Versuchung fallet!Der Geist ist zwar willig, das Fleischaber ist schwach. Ma«h. 2S, «.

59. Er ging dann abermal hin,und bethete, indem Er die nämli-chen Worte sagte.

40. Er kam aber wieder zurückund fand sie übermal schlafend; dennihre Augen waren voll Schlaf; siewußten nicht mehr, was sie Ihmantworteten.

41. Er kam endlich zum dritten-male und sprach zu ihnen: Ihrschlafet und ruhet noch. Jetzt istes genug! die Stunde ist gekom-men. Seht! der Mcnschen-Sohnwird in die Hände der Sünder über-liefert.

42. Stehet auf, lasset uns ge-hen! Seht! der mich verräth, ist na-he. Matth. 26, 4 S.!k.

43. lind da Er noch redete, kamJudas Iskariot, einer von den Zwöl-fen, und mit ihm eine große Schaarmit Schwertern und Stangen, ab-geschickt von den Hohenpriestern,Schriftgelehrten und Aeltesten.

Matth. 26, 47. Luk. 22, 47 .

44. Der Berräther aber hatte mitihnen das Zeichen verabredet: Wenich küssen werde, der ist's, den grei-fet und führet Ihn behutsam.

45. Da er nun kam, trat er so-gleich zu Ihm und sprach: Seygegrüßt Meister! Und küßte Ihn.

46. Nun legten sie Hand an Ihn,und ergriffen Ihn.

47. Einer aber von den Umste-henden zog sein Schwert, schlug

nach