Markus
22. Denn es werden falsche Chri-sti und falsche Propheten aufstehen,und Zeichen und Wunder thun, umauch, womöglich, die Auserwähltenirre zu führen. Matth. 2», 24.
23. Nehmet euch also in Acht!Seht, ich habe euch alles voraus-gesagt.
24. denselben Tagen aber,nach jener Drangsal, wird die Sonneverfinstert werden, und der Mond sei-nen Schein nicht mehr geben;
Matth. 24, 2g.
25. Die Sterne werden vom Him-mel fallen, und die Kräfte der Him-mel werden erschüttert werden.
26 . Dann werden sie den Men-schen - Sohn in den Wolken kommensehen, mit großer Kraft und Herr-lichkeit.
2 ?. Und dann wird Er seine En-gel aussenden, und seine Auser-wählten von allen vier Winden, vondem Ende der Erde bis zum Endedes Himmels versammeln.
28. Vom Feigenbäume nehmetein Gleichniß: Wenn sein Zweigschon zart wird, und die Blättersprossen, so wisset ihr, daß der Som-mer nahe ist. Matth. 24, za.
29. So auch, wenn ihr sehet, daßdies alles geschieht, so wisset, daßEr zunächst vor der Thüre ist.
30. Wahrlich, ich sage euch:Dieses Geschlecht wird nicht verge-hen, bis dies alles geschieht.
31 . Himmel und Erde werdenvergehen, meine Worte aber wer-den nicht vergehen. Matth. 24, rs.
32. Jenen Tag aber und dieStunde weiß niemand, weder dieEngel im Himmel, noch der Sohn,sondern nur der Vater. Matth. 24, so.
33. Eehet zu! wachet und be-
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thet, denn ihr wisset nicht, wannes Zeit ist.
34 . Es ist wie bey einem Men-schen, der verreiste, und sein Ha» Sverließ, seinen Knechten die Ver-waltung gab, und jedem sein Ge-schäft anwies, und dem Thürhütcrbefahl, wachsam zu seyn.
35. Seyd also wachsam, denn ihrwisset nicht, wann der Herr kommt,Abends oder um Mitternacht, beymHahnengeschrey oder Morgens;
Matth. 24, 42.
56 . Damit Er, wenn Er ganzunerwartet käme, euch nicht schla-fend finde.
37 . Was ich aber euch sage,das sage ich allen: Seyd wach-sam.
Das 14. Kapitel.
Salbung Jesu In Bethanien; Das heiligeAbendmahl und die Leidensgeschichte Jesü.
1 .3wey Tage darauf war Ostern,oder dasFest der ungesäuertenBrode;und die Hohenpriester und Schrift-gelehrten lauerten auf eine Gelegen-heit, wie sie Ihn mit List ergreifen undtödten könnten. Matth. 26,4.
2 . Sie sagten aber: Nur nichtam Feste, damit kein Aufruhr un-ter dem Volk entstehe!
3 . Na Er nun in Bethanienwar, im Hause Simons des Aus-sätzigen, und zu Tische lag, kam einWeib mit einem Gefäße von Ala-baster voll Salbe von ächten, köst-lichen Narden, und zerbrach dasGefäß, und goß es über seinHaupt aus.
4. Darüber waren einige beysich unwillig und sprachen: Wa-rum hat man doch diese Salbe soverschwendet?
5. Amse