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Markus 11
sen am Scheidewegs angebunden,und machten ihn los.
5. Einige von den Umstehendensagten zu ihnen: Was thut ihr, daßihr den Esel losbindet?
6. Sie antworteten ihnen, wieihnen Jesus befohlen hatte, und sieließen ihnen den Esel.
7. Sie führten ihn zu Jesus,und legten ihre Kleider darüber,und Er setzte sich auf denselben.
2 °h. 12, 14 . 4 . Kon. y, 13 .
8. Biele aber breiteten ihre Klei-der auf den Weg; andere hiebenZweige von den Bäumen, undstreuten sie auf den Weg hin.
y. Und die vorangingcn und dienachfolgten, schrieen und sprachen:Hosianna! 2 °h. 12,13.
10. Hochgelobt sey, der da kommtim Namen des Herrn! Hochgelobtdas Reich unsers Baters David,das da kommt! Hosianna in derHöhe!
11. Und Jesus zog in Jerusa-lem ein und ging in den Tempel.Und nachdem Er alles gesehen hat-te , und es schon spät an der Zeitwar, so ging Er mit den Zwölfennach Bethanien hinaus. Matth. 21,12.
12. Des andern Tages, als sievon Bethanien fortgingen, hun-gerte Ihn.
iz. Und da Er von ferne einenFeigenbaum sah, der Blätter hat-te, ging Er hinzu, ob Er nichtetwas an ihm fände. Als Er aberhinzu kam, fand Er nichts, alsBlätter; denn es war noch nichtFeigenzcit.
14. Und Er sprach zu ihm: Niemehr esse jemand eine Frucht vondir in Ewigkeit! Seine Jüngerhörten es.
15. 2)ami kamen sie nach Ie-
rusalem, und da Er in den Tem-pel ging, fing Er an, die Käuferaus dem Tempel hinaus zu trei-ben. Die Tische der Wechsler, unddie Stühle der Tanbenhändler stieß
Er UM. Matth. 21, 12. Luk. iy, 45 .
16. Er ließ es auch nicht zu,daß jemand ein Geschirr durch denTempel trug,
17. Dann lehrte Er und sprachzu ihnen: Steht nicht geschrieben:„Mein Haus soll ein Bcthhaus füralle Völker seyn; ihr aber habt eszu einer Räuberhöhle gemacht."
2s. 56, 7. 2-r. 7, II.
16. Als die Hohenpriester undSchriftgclehrten dies hörten, trach-teten sie, wie sie Ihn umbräch-ten ; denn sie fürchteten Ihn, weilalles Volk erstaunt war über seineLehre. Luk. ig, 47. 4L.
ly. Als es Abend geworden war,ging Er zur Stadt hinaus.
20. Und als sie des Morgensam Feigenbäume vorübergingen, sa-hen sie, daß er von der Wurzel ausverdorret sey. Ma«h. 21, 20.
21. Da erinnerte sich Petrus undsprach zu Ihm: Rabbi! sieh, derFeigenbaum, den du verflucht hast,ist verdorret.
22. Jesus antwortete und sprachzu ihnen: Habet Glauben an Gott.
23. Wahrlich,ich sage euch: Werzu diesem Berge spricht: hebe dichund stürze dich ins Meer! und erzweifelt nicht in seinem Herzen, son-dern glaubt, daß alles, was ersagt, geschehen werde: so wird esgeschehen. Matth. 17, 20.
24. Eben darum sage ich euch:Was ihr immer im Ecbethebegehret, glaubet nur, daß ihres erhaltet, so wird es euchwerden. Matth. 7,7. 21,22. Luk.
»1, a- 2 oh. 1b, 23. 2 ak. 1, 5. s.
25. Und