Markus
Ihr wisset nicht, was ihr bittet.Könnet ihr den Kelch trinken, denich trinke? und euch mit der Tau-fe taufen lassen, womit ich getauftwerde?
3 y. Sie antworteten Ihm: Wirkönnen es. Iesus aber erwiederteihnen: Den Kelch werdet ihr zwartrinken, den ich trinke - und mit derTaufe werdet ihr getauft werden,womit ich getauft werde;
40. Aber das Sitzen zu meinerRechten und zu meiner Linken habeich niemanden zu geben, als denenes bereitet ist.
41. Da die übrigen zehn dieshörten, wurden sie unwillig überIakobus und Johannes.
42. Iesus aber rief sie zu sich,und sprach zu ihnen: Ihr wisset,daß die Fürsten der Völker übersie herrschen, und ihre Großen übersie Gewalt üben. Matth. 20 , 25 .
43. So soll es aber unter euchnicht seyn; sondern wer untereuch der Größere seyn will, dersey euer Diener;
44. Und wer unter euch derErste seyn will, der sey allerKnecht. Lm. 22 , 25 . 26 .
45. Denn auch der Menschen-Sohn ist nicht gekommen, sich die-nen zu lassen, sondern zu dienen,und sein Leben hinzugeben als Lö-segeld für viele. Phu. 2 , 7 .
46. Tie kamen nun nach Jeri-cho. Und da Er von Iericho her-auszog mit seinen Jüngern und einergroßenMenge Volks, saß BartimäuS(Timäus Sohn), ein Blinder, amWege und bettelte. M„«h. 20 , ro.
Luk. lg, 55.
47. Als dieser hörte, daß es Ie-sus von Nazaret sey, fing er an,laut zu schreyen und zu sagen: Fe-
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su, du Sohn Davids erbarme dichmeiner!
48. Viele verwiesen es ihm, daßer schweigen sollte. Er aber schrienur um so mehr: Sohn Davids,erbarme dich meiner!
49. Da stand Jesus stille, undließ ihn zu sich rufen. Sie riefenden Blinden und sagten ihm: Seygetrost, steh auf, Er ruft dich.
50. Da warf er sein Kleid weg,sprang auf, und kam zu Ihm.
51 . FesuS redete ihn an, undsprach: Was willst du, daß ich dirthun soll? Der Blinde aber sagtezu Ihm: Nabbuni! daß ich sehendwerde!
52. Iesus aber sprach zu ihm!Geh hin! dein Glaube hat dir ge-holfen. Und sogleich sah er, undfolgte Ihm auf dem Wege.
Matth, g, sr.
Das ir. Kapitel.
Jesus zieht in Jerusalem ein; Verflucht denFeigenbaum; Treibt die Käufer und Ver-käufer aus; Der Feigenbaum verdorrt; Erspricht von der Kraft des Gebethes, und be-schämt seine Feinde mit einer Frage überdie Taufe Johannis.
1 . Da sie sich nunIerusalem undBethanien am Oelbergs naheten,schickte Er zwey seiner Iünger ab,
Matth. 21. 1. Luk. ty, 2 Y. Joh. 12, 14.
2. Und sprach zu ihnen: Gehetin den Flecken, der da vor euchliegt; und sogleich wie ihr in ihnhineinkommet, werdet ihr einen jun-gen Esel angebunden finden, aufdem nie ein Mensch gesessen ist, lö-set ihn ab, und führet ihn her.
3 . Wenn euch jemand sagt: Wasthut ihr da? so saget: Der Herrbedarf seiner; und gleich wird erihn hieher lassen.
4. Sie gingen hin und fandenden jungen Esel an der Thüre draus-
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