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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
81
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Markus 11. 12.

»i

25 . Und wenn ihr stehet und be-thet, so vergebet, wenn ihr etwasgegen jemand habet, damit aucheuer Vater im Himmel euch eureSünden vergebe. M<mh. 5, 2z.

26. Wenn aber ihr nicht verge-bet, so wird euch euer Vater >mHimmel auch eure Sünden nichtvergeben. Matth. 6 ,15.

27 . Esse kamen nun wieder nachJerusalem. Und da Er im Tempelumher wandelte, kamen die Hohen-priester, Schristgelehrten und Ael-

testen zu ZHM, Matth. 21, 2Z, Luk. 20,1.

28 . Und sprachen zu Ihm: Auswas für einer Macht thust du dies?Wer hat dir die Macht gegeben,dies zu thun?

2 y. Jesus antwortete und sprachzu ihnen: Zch will euch auch einWort fragen; antwortet mir, sowill ich. euch sagen, aus welcherMacht ich dies thue: Matth. 21, 24.

50. Die Taufe Zohaunis — warsie vom Himmel, oder von Men-schen? Amwortct mir.

51 . Sie aber dachten bey sichund sprachen: Sagen wir: vomHimmel; so wird Er sagen: Wa-rum habt ihr ihm also nicht geglaubt?

Luk. 7 , Z 0 .

52 . Sagen wir: von Menschen;so haben wir das Volk zu fürchten.Denn alle hielten den Johannes füreinen wahren Propheten. Mw. 14,5.

33 . Daher antworteten und spra-chen sie zu Jesus: Wir wissen esnicht. Und Zesus erwiederte undsprach zu ihnen: So sage ich euchauch nicht, aus welcher Macht ichdieses thue.

Das 12. Kapitel.

Gleichnist von den bösen Rebleuten; Chri-stus der Eckstein; Die Steiicrmünzc; Jesuswiderlegt di« Haddutäer; Von dm <w»v

größten Geboten; Christus der Herr unddoch Sohn Davids; Dom Schärflein derarmen Wittwe.

1. I^nd Er fing an in Gleichnis-sen mit ihnen zu reden: Ein Mannpflanzte einen Weinberg, umgabihn mit einem Zaune, grub eineKelter, baute einen Thurm und ver-pachtete ihn au Rebleute; dannverreißte er. Ps. 79, c>. Js. 5, i.

Matth. 21, ZZ. Luk. 20, y.

2. Da die bestimmte Zeit kam,schickte er einen Knecht zu den Reb-leuten , um von ihnen Früchte desWeinberges zu empfangen.

5 . Die Rebleute ergriffen denKnecht, schlugen ihn, und sandtenihn leer zurück.

4. Abermals sandte er zu ihneneinen andern Knecht. Diesen ver-wundeten sie am Kopfe, und schick-ten ihn mit «schände und Spottzurück.

5 . Er schickte abermal einen an-dern, und auch diesen tödteten sie;und so noch viele andere, von de-nen sie einige schlugen, andere abertödteten.

6. Nun hatte er einen einzigenSohn, der ihm sehr lieb war; denschickte er auch zuletzt an sie ab, undsprach: Vor meinem Sohne wer-den sie sich scheuen.

7 . Die Rebleute aber sprachenzu einander: Der ist der Erbe;kommt, laßt uns ihn umbringen,so wird die Erbschaft unser ferm.

Ps. 2, 8. Matth. 26, Z. 4.

8. Sie ergriffen ihn also, tödte-ten ihn, und warfen ihn zum Wein-berge hinaus. Hebr. 1Z, 12.

y. Was wird nun wohl der Herrdes Weinberges thun? Kommenwird er, und diese Rebleute um-bringen, und den Weinberg anderngeben.

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10. Habt