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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
Entstehung
Seite
71
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Markus?.

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„Mit den Lippen nur ehrtmich dieses Volk; sein Herz aberist weit von mir entfernt.

7. Vergeblich ehren sie mich;denn ihre Lehren sind nur Men-schenlehren und Menschenge-bote." Matth. iS, S.

8. Denn ihr verlasset das GebotGottes, und haltet diellebergabender Menschen, nämlich die Reini-gung der Krüge und Becher; undvieles andere dergleichen thut ihr.

9. Gar fein, fuhr Er fort, he-bet ihr das Gebot Gottes auf, da-mit ihr eure Uebergaben haltet.

10. Denn Moses spricht: „Dusollst deinen Vater und deine Mutterin Ehren halten." — Und: „WerVater oder Mutter flucht, der solldes Todes sterben." 2. Mos. 21,17.

11. Ihr aber saget: Wenn einerzum Vater oder zur Mutter sagt:Korban! das heißt: die Tempelga-be, die von mir kommt, wird dirwohl auch zum Nutzen gereichen;

Matth. iS, 5 .

12. So lasset ihr ihn nichtsmehr seinem Vater oder seinerMutter thun.

13 . Also hebet ihr das WortGottes auf durch eure Uebergaben,die ihr vortraget. Und dergleichenthut ihr noch vieles. Matth, is, o.

14 . Dann rief Er das Volk wie-der herbey, und sprach zu ihnen:Höret mich alle und fasset esdoch

15. Nickts, was von außenin den Menschen hinein kommt,kann ihn verunreinigen; son-dern was von ihm heraus-kommt, das verunreiniget denMenschen. M«. 15, n.

16. Wer Ohren hat zu hören,der höre!

17 . Als Er nun vom Volke weg,

in das Haus hineinging, fragten Ihnseine Jünger über dieses Gleichniß.

Matth, is, lS.

18 . Und Er sprach zu ihnen:So seyd denn auch ihr noch so un-verständig? Sehet ihr denn nichtein, daß alles, was von außenin den Menschen hiueinkommt, ihnnicht verunreinigen kann?

19. Denn es geht ja nicht in seinHerz, sondern kommt nur in denMagen, und nimmt seinen natür-lichen Ausgang, der alle Speisenabführt.

20. Was aber, setzte Er hin-zu, von dem Menschen herauskommt, das verunreiniget denMenschen,

21. Denn von innen aus demHerzendes Menschen kommenböse Gedanken, Ehebrüche, Hu-rerey, Mordthaten, Mt. is, ig.

22. Diebstähle, Geiz, Bos-heit, Betrug, Schamlosigkeit,neidische Augen, Lästerungen,Hoffarth und Thorheit.

23. All dies Böse kommt voninnen heraus, und das verun-reiniget den Menschen.

24 . Dann machte Er sich vonda auf, und begab sich an die Grän-ze von TyruS und Sidon. Daging Er in ein Haus hinein, undwollte es niemanden wissen lassen.Er konnte aber nicht verborgen blei-ben. Matth, is, 21.

25 . Denn ein Weib, deren Töch-terlein einen unreinen Geist hatte,kam sogleich, da sie von Ihm hörte,hinein, und fiel Ihm zu Füßen.

26. (Sie war ein heidnischesWeib aus Syrophönicien), und bathIhn, daß Er den Teufel von ihrerTochter auStreiben möchte.

27 . Iesuö aber sprach zu ihr:Laß zuerst die Kinder satt werden;

denn