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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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72
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72 Markus 7. 8.

denn es ist nicht billig, den Kin-dern das Brod zu nehmen, undes den Hunden vorzuwerfen.

Matth, »s, 28.

28. Sie aber antwortete undsprach zu Ihm: Ey! ja doch Herr!denn auch die Hündlein unter demTische essen von den Brosamender Kinder.

2y. Und Er sprach zu ihr: Umdieses Wortes willen geh hin; derTeufel ist ausgefahren von deinerTochter.

30. Und als sie nach Hause kam,fand sie ihre Tochter vom Teufelbefreit, und ruhig auf dem Betteliegend.

31. Er verließ nun die Grän-zen von Tyrus wieder, und kamdurch Sidon an das galiläischeMeer, innerhalb den Granzen derzehn Städte. Ma«h. ,5,2g.

32. Da führten sie Zhm einenTaubstummen vor, und bathenZhn, daß Er demselben die Handauflegen möchte. Luk. n, 14.

33. Er nahm ihn dann von demVolke weg beyseite, legte ihm sei-ne Finger in die Ohren, und be-rührte seine Zunge mit Speichel,

34. Und sah gen Himmel auf,seufzte und sprach zu ihm: Eph-pheta! das heißt: Thue dich auf!

Joh. ll, »>.

35. Und sogleich öffneten sichseine Ohren, das Band seiner Zun-ge ward gelöst, und er redeterecht.

36. Nun verbot Er ihnen, daßsie es niemanden sagten. Aber jemehr Er es ihnen verbot, destomehr breiteten sie es aus. K. s, 45.

37. Und sie verwunderten sichsehr, und sprachen: Er hat alleswohl gemacht; die Tauben hat

Er hörend und die Stummen redendgemacht.

Das 8. Kapitel.

Speisung der 4000; Sauerteig der Phari»saer; Der Blinde zu Bethfaida ; Bekennt,lißPetri; Verkündigung seines Todes; Nach»folge 2csu.

1. 3» derselben Zeit, da wie-der viel Volks beysammen war, undnichts zu essen hatte, rief Er seineJünger zu sich, und sprach zu ihnen:

Matth. 15, 52.

2. Mich jammert des Volkes;denn sehet, schon drey Tage har-ren sie bey mir aus, und habennichts zu essen. K. s, 54.

3. Lasse ich sie ungespeist nachHause gehen, so möchten sie aufdem Wege verschmachten; denn ei-nige von ihnen sind weit hergekom-men.

4. Seine Jünger wendeten Ihmein: Woher könnte jemand dieseLeute hier in der Wüste mit Brodsättigen?

5. Er fragte sie: Wie viel habtihr Brode? Sie antworteten;Sieben.

6. Und Er befahl dem Volke,sich auf die Erde niederzulassen,und nahm die sieben Brode, dankteund brach sie, und gab sie seinenJüngern, daß sie ihnen vorlegten;und sie legten dem Volke vor.

7. Sie hatten auch einige weni-ge Fischlein; Er segnete sie, undließ auch diese vorlegen.

8. Sie aßen und wurden satt;und von den Stücklein, die übriggeblieben waren, hob man noch sie-ben Körbe voll auf.

9. Deren aber die gegessen hat-ten, waren bey Viertausend; undEr entließ sie.

10. Dann bestieg Er sogleich