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Markus 6. 7
44 . Es waren aber fünf tausendMann, die da gegessen hatten.
45. Gleich darauf nöthigte Erseine Jünger ins Schiff zu steigen,und vor 2hm nach Bethsaida hin-über zu fahren, indeß Er das Volkentlassen würde. Matth, i,, 22.
46. Und nachdem Er sie ent-lassen hatte, ging Er auf einenBerg, um zu bethen. Matth. 14, 2z.
47 . Als es nun spät geworden,war das Schiff mitten auf demMeere, und Er allein auf demLande. Matth.,», 2;. 24.
48 . Und Er sah sie Noch leidenim Rudern (denn sie hatten Ge-genwind). Um die vierte Nachtwa-che kam Er zu ihnen, auf dem Mee-re wandelnd, und wollte neben ih-nen vorübergehen.
49. Als sie Ihn nun auf demMeere wandeln sahen, glaubtensie, es sey ein Gespenst, und schrieen
laut. Matth. t 4 , 2d.
50 . Denn alle sahen Ihn und«rschracken. Er aber redete sie so-gleich an, und sprach zu ihnen:Seyd getrost, ich bins; fürchteteuch nicht! Matth. 14,27.
51 . Dann stieg Er zu ihnen indas Schiss, und der Wind legtesich. Darüber erstaunten und ver-wunderten sie sich sehr. K. 4. zg,
52 . Denn sie waren noch nichtverständiger geworden durch jeneVrode, weil ihr Herz ganz ver-blendet war.
53. Als sie nun hinüber geschifftwaren, kamen sie in die Gegendvon Gennesaret und landeten an.
Matth. 14 , 54. 2 oh. 6,16.17.
54 . Sobald sie aus dem Schiffetraten, erkannte man Ihn sogleich.
55 . Da liefen nun die Leute, inderselben ganzen Gegend umher,und brachten die Kranken auf ih-
ren Betten dahin, wo sie hörten,daß Er wäre.
56 . Und wo Er in Dörfer oder inFlecken oder in Städte hineinging,da legten sie die Kranken auf dieGassen, und bathen Ihn, daßsie auch nur den Saum seinesKleides berühren dürsten, undalle, die ihn berührten, wur-den gesund.
Das 7. Kapitel.
Don den mündliche» Ueberlieferungen derPharisäer; Was den Menschen verunreini«get; Das kananäische Weib; Der Laub»stumme.
1. Gs versammelten sich beyIhm Pharisäer und einige Schrift-gelehrte, die von Jerusalem kamen.
Matth. 15, 1.
2. Als sie nun einige seiner Jün-ger mit unreinen, das heißt, mitungewaschenen Händen essen sahen,tadelten sie dieselben. L»k. n, zg.
z. Denn die Pharisäer und all«Juden halten fest an den mündli-chen Uebergaben der Alten; sie es-sen nicht, ohne daß sie sich öftersdie Hände gewaschen haben.
4 . Auch wenn sie vom Markt»kommen, essen sie nichts, ehe sie sichgewaschen haben. Und so giebt esnoch viel andere Dinge, die sie zuhalten angenommen haben, als rReinigung der Trinkgeschirre, derKrüge, der ehernen Geschirre undder Tischlagen.
5 . Daher fragten Ihn die Pha-risäer und Schriftgelehrten: Wa-rum wandeln deine Jünger nichtnach den Uebergaben der Alten,sondern essen mit unreinen Händen?
6. Er aber antwortete und sprachzu ihnen: Treffend hat Isaias, derProphet, von euch Heuchlern ge»weissagt, indem es heißt:
„Mit