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Das Neue Testament unsers Herrn und Heilandes Jesu Christi
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Markus 4

5. Höret? Sieh, es ging einGäemann aus zu säen,

4. Und indem er säete, fiel ei-niges an den Weg; da kamen dieVogel des Himmels und fraßenes weg.

5. Einiges fiel auf steinigtenGrund, wo es nicht viel Erdehatte: es ging zwar bald auf,weil es keine tiefe Erde hatte;

6 . Als aber die Sonne empor-stieg , wurde es von der Hitze ver-sengt, und weil es keine Wurzelhatte, verdorrte es.

7 . Einiges fiel unter die Dör-ner, und die Dörner wuchsen aufund erstickten es, daß es keineFrucht gab.

8 . Einiges aber fiel in gutes Erd-reich und brachte Frucht, die auf-wuchs und sich mehrte, so daß ei-niges dreyßigfältig, einiges sechzig-fältig, einiges hundertfältig trug.

y. Dann sprach Er: Wer Ohrenhat, zu hören, der höre! Luk. s,».

10 . Äcks Er wieder allein war,fragten Ihn die Zwölfe, die umIhn waren, über dieses Gleich-uiß.

11 . Und Er sprach zu ihnen:Euch ist es gegeben, das Geheim-niß des Reiches Gottes zu verstehen;denen aber, die draußen sind, wirdalles in Gleichnissen vorgetragen;

Matth, it, 25 .

ir. Damit sie mit sehenden Au-gen sehen und doch nicht sehen; da-mit sie mit hörenden Ohren hörenund doch nicht verstehen, damitsie sich nicht bekehren und ihnenihre Sünden vergeben werden.

Luk. s, io. Matth. 15 , 15 . ic.

15. Weiter sagte Er zu ihnen:Verstehet ihr schon dieses Gleichnißnicht, wie werdet ihr die anderuGleichnisse alle verstehen?

14. Der Säemann ist der, de»das Wort säet.

15. Die aber am Wege sind die,welche, wenn das Wort gesäetwird, es zwar hören; dann kommtaber sogleich der Satan, undnimmt das Wort hinweg, das inihre Herzen gesäet war.

16 . Gleicherweise sind auch die,wo auf felsigten Grund gesäetwird, diejenigen, welche das Wort,wenn sie es hören, sogleich mitFreuden aufnehmen.

17. Sie haben aber keine Wur-zel in sich, sondern sind unbestän-dig, und wenn dann um des Wor-tes Willen Leiden und Verfolgungentsteht, so ärgern sie sich alsbald.

18. Die andern, die unter Dör-ner gesäet sind, das sind die, wel-che zwar das Wort hören;

19 . Aber die Sorge dieser Welt,der Trug des NeichthumS und dieBegierden nach den übrigen Din-gen schleichen sich ein, und er-sticken das Wort, daß es ohn»Frucht bleibt.

20 . Die endlich auf ein gutesErdreich gesäet sind, das sind die,welche das Wort hören Md auf-fassen und Frucht bringen, einigedreyßigfältig, andere sechzigfältig,andere hundertfältig.

ri. Und Er sprach zu ihnen':Wird das Licht gebracht, daß manes unter den Metzen oder unter dasBett stelle? und nicht vielmehr, daßman es auf den Leuchter setze?

Matth. 5 , 15 . Luk. s, 17 . 11,55.

22 . Denn nichts ist verborgen,das nicht offenbar werden müßte;nichts ist so geheim, das nicht anden Tag kommen müßte.

Matth. 10, 26. Luk. s, ir.

25. Wer Ohren hat zu hören,der hör«!

24. Wei-