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Matthäus ir. iL.
84 . Und da Er in feine Vater-stadt kam, lehrte Er sie in ihrerSynagoge, daß sie erstaunten, undsagten: Woher hat dieser so vielWeisheit und solche Wunderkräfte?
55 . Ist Er nicht des Zimmer-mamis Sohn? Heißt nicht seineMutter Maria, und seine BrüderJakob und Joses und Simon und2 >ldaS? Luk. 4, 22.
56 . Und seine Schwestern, sindsie nicht alle bey uns? Woherkommt Ihm denn dies alles?
57 . Und sie ärgerten sich an Ihm.Jesus aber sprach zu ihnen: Nir-gend ist ein Prophet ungeehrt, aus-ser in seinem Vaterlande und inseinem Hause. J-h. 4, 44.
58 . Er wirkte auch daselbst nichtviele Wunder um ihres Unglaubenswillen.
Das 14. Kapitel.
Enthauptung Johannis; Erste Brohver.Mehrung; Jesus alle!» bcthenL; Petrus mitJesus auf dem Meere wandelnd; Heilungder Kranken durch Berührung des Saumesseiner Kleider.
1. 3 u derselben Zeit kam dasGerücht von Iesus dem Vierfür-sten Herodes zu Ohren.
Mark. 6, 14. Luk. y, 7.
2. Und er sagte zu seinen Die-nern: Das ist wohl Iohannes derTäufer, der ist von den Tobten auf-erstanden; daher wirken solche Wun-derkräfte in ihm.
3 . Herodes hatte nämlich Io-Hannes ergreifen, binden, und indas Gefängniß werfen lassen wegenHerodias der Frau seines Bruders
Philippus. Mark. 6, 17.
4 . Denn Iohannes hatte ihm ge-sagt: Es ist dir nicht erlaubt, siezum Weibe zu haben. s.Mos. is, 16.
5. Er hätte ihn gerne hinrich-
ten lassen, fürchtete aber das Volk,weil es ihn für eine» Prophetenhielt. K. 2i, 26.
6. Am Geburtsfeste Herodisaber tanzte die Tochter der Hero-dias in der Mitte vor allen, undsie gefiel dem Herodes so wohl,
7 . Daß er ihr mit einem Eid-schwure verhieß, ihr zu geben, wassie nur von ihm verlangen würde.
8. Sie aber, von ihrer Mutterzum voraus unterrichtet, sprachtGieb mir hier auf einer Schüsseldas Haupt Iohannes des Täufers.
9. Darüber wurde der Königtraurig; doch um des Eidschwures,und um deren willen, die mit zuTische saßen, befahl er es ihr zugeben.
10. Er schickte hin und ließIohannes im Kerker enthaupten.
11. Da ward sein Haupt aufeiner Schüssel gebracht und demMädchen gegeben, und sie brach-te es ihrer Mutter.
12. Seine Iünger aber kamen,trugen seinen Leichnam weg, und be-gruben ihn; dann gingen sie hin, undverkündigten es Iesu. M«. 6, 2g.
13 . Äls Iesus dies vernommenhatte, fuhr Er auf einem Schiff«von da weg an einen einsamenOrt, um allein zu seyn. Sobaldes aber das Volk erfahren hatte,gingen sie Ihm zu Fuß aus denStädten nach. Mark. 6, ri.;2. Lk.g, io.
14 . Und da Er wieder hervorkam,und die große Menge Volks sah,hatte Er Mitleiden mit ihnen, undmachte ihre Kranken gesund.
15 . Am Abend aber traten sein«Iünger zu Ihm, und sagten: DerOrt da ist öde, und es ist schon überdi« Zeit; entlaß das Volk, damit si«
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