12 Matthäus 6. 7.
euer Vater im Himmel. Seyddenn ihr nicht viel mehr als sie?
Lu». 12, 24.
27 . Und wer aus euch kann mitseinen Sorgen seiner Leibesgrößeauch nur eine Elle zusetzen?
28 . Und warum sorget ihr fürdie Kleidung? Betrachtet die Li-lien auf dem Felde, wie sie wachsen!sie arbeiten nicht und nähen nicht r
29. Und doch sage ich euch: daßSalomon in all seiner Herrlichkeitnicht so schön gekleidet war, wieeine von ihnen.
30. Wenn nun aber Gott dasGras auf dem Felde, das heutesteht und morgen in den Ofen ge-worfen wird, so kleidet; um wieviel mehr wird Er euch kleiden, *ihr Kleingläubigen! - K. s, 26.
31. Bekümmert euch also nicht,und saget nicht: Was werden wiressen oder was werden wir trinken,oder womit werden wir uns kleiden?
32 . Denn um dies alles bewer-ben sich die Heiden, und euer Va-ter im Himmel weiß ja schon, daßihr dies alles nöthig habet, Lk. ,2, ro.
33. Suchet also vor allemdas Reich Gottes und dessenGerechtigkeit, und dies alleswird euch als Zugabe beyge-legt werden. Pl. 36.4.
34 . Bekümmert euch also nichtfür den morgigen Tag; der mor-gige Tag wird schon für sich selbersorgen. Zeder Tag trägt schon schwergenug an seiner eigenen Plage.
Das 7. Kapitel.
Richtet nicht; Gebrauch des Heiligen undder Perlen ; Gottes Kraft; Regel der Liebe;Enge Pforte; Schmaler Weg; Falsche Pro-pheten; Herr: Herr! sagen; Der Bau aufHelsen oder Sand.
I. UUchtet nicht, damit ihr nichtgerichtet werdet, ruk. s, 37. Rom. 2,,.
I.Kor. 4, L.
2. Denn gerade so, wie ihr an-dere richtet, werdet auch ihr gerich-tet werden; und mit dem nämlichenMaße, mit welchem ihr messet,wird euch wieder zurückgemessenWerden. Mark. 4, 24 . Luk. b, rs. r
5. Warum siehst du den Split-ter in dem Auge deines Brnders,und des Balkens in deinem eige-nen Auge wirst du nicht gewahr?
4 . Oder, wie magst du zu dei-nem Bruder sagen: Halt stille, ichwill dir den Splitter aus deineinAuge nehmen; und sieh! du hastselbst einen Balken in deinem eige-nen Auge?
5 . Heuchler! zieh zuerst den Bal-ken aus deinem eigenen Auge; dannmagst du zusehen, wie du den Split-ter aus dem Auge deines Brudersherausbringst. Luk. 6, 42.
6. Gebt das Heilige nicht denHunden, werfet eure Perlen nichtden Schweinen vor, sonst möchtendiese mit ihren Füßen sie zertreten,sich umwenden und euch zerreißen.
K. l0, II.
7. Bittet, so wird euch ge-geben werden; suchet, so wer-bet ihr finden; klopfet an, undes wird euch aufgethan werden.
Mark, lk, 24.
8. Denn jeder, der bittet, em-pfängt; wer sucht, der findet; undwer anklopft, dem wird aufgethan.
9. Oder giebt es wohl unter eucheinen Menschen, der seinem Kinde,wenn es ihn um Brod bittet, einenStein hinreiche? Luk. ri, 11.
10. Oder wenn es einen Fischbegehrt, ihm dafür eine Schlangehingebe?
11. Wenn nun ihr, die ihr dochböse seyd, euern Kindern gute Ga-ben zu geben wisset; um wie viel
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