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Matthäus 6.
die Thüre, und bethe zu deinemVater im Verborgenen, und deinVater, der im verborgenen sieht,wird es dir hoffentlich^ vergelten.
4. Kön. 4, LZ.
7 . Wenn ihr bethet, so ma-chet nicht viele Worte, wie dieHeiden; denn sie meynen, sie wer-den erhört, wenn sie viele Wortemachen. 2t. i, is.
8. Seyd also nicht wie sie; denneuer Vater weiß, was ihr bedürfet,ehe ihr Ihn bittet. D. zi.
9. Ihr sollt daher also bethen:Unser Vckter, der du im Himmelbist! dein Name werde geheiliget!
10. Dein Reich komme! deinWille geschehe auf Erden, wie indem Himmel!
11. Gieb uits heute unser tägli-ches Brod! Luk. ii, z.
12. Vcrgieb uns unsere Schul-den, wie auch wir unfern Schuld-nern vergeben!
13. Und führe uns nicht in Ver-suchung, sondern erlöse uns vomUebel! Amen! §.2641.
14. Denn wenn ihr den Men-schen ihre Fehler vergebet, so wirdauch euer Vater im Himmel eucheure Sünden vergeben. Mark, n, 25.
15 . Wenn aber ihr den Menschennicht vergebet, so wird auch euerVater euch eure Sünden nicht ver-geben. K. IS, Z5.
16. Wenn ihr fastet, so zeigeteuch nicht trübsinnig, wie die Heuch-ler; denn sie entstellen ihr Gesicht,damit ihnen die Leute ihr Fastenansehen sollen. Wahrlich, ich sa-ge euch, sie haben ihren Lohn schonempfangen. 2s. 5«, 5. 6 .
17 . Du aber, wenn du fastest,so salbe dein Haupt, und waschedein Angesicht,
18. Damit die Menschen deinFasten nicht sehen, sondern nur deinVater, der im Verborgenen istrund dein Vater, der im Verborge»uen sieht, wird es dir vergelten.
19. (Bammelt euch keine Schä-tze auf Erden, wo Rost und Mot-te fressen , und wo Diebe ausgra-ben und stehlen; Herr, n, 26.
20. Sondern sammelt euch Schä-tze für den Himmel, wo weder Rostnoch Motte verzehren, und wo Dieb»nicht ausgraben und stehlen.
21. Denn wo dein Schatz ist,da ist auch dein Herz.
22 . Die Leuchte deines Leibes istdas Auge. Ist nun dein Auge lau-ter, so wird dein ganzer Leib lichtseyn. Luk. ii, 54 .
23 . Ist aber dein Auge verdor-ben , so wird drin ganzer Leib fin-ster seyn. Wenn demnach das Licht,das in dir seyn soll, Finsterniß ist,wie groß muß dann die Fiusternißseyn?
24. Niemand kann zweyHerren dienen; denn er wirdentweder den einen hassen, und denandern lieben; oder dem einen an-hangeu, und den andern hintan-setzen. Ihr könnet nicht zugleichGott und dem Mammon dienen.
Luk. lö, 1 Z. z. Kör,. 18 , 21«
25 . Darum sage ich euch: *Sor-get nicht für euer Leben, was ihressen oder trinken werdet, noch füreuern Leib, was ihr anziehen wer-det. Ist das Leben nicht mehr alsdie Speise, und der Leib nicht mehrals das Kleid? r»k. 12, 22. Phu-p. 4»
6. 1. Pcir. 5, 7. Hebr. iz, 5. Ps. Z7, 5.
26 . Sehet auf die Vögel desHimmels; sie säen nicht, sie äni-ten nicht, sie sammeln nicht in dieScheuern, und dennoch nährt sie