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oder Tiefe jener rothgefärbten Stellen nie über 6 oder 8Zoll, gewöhnlich nur i oder 2 Zoll, und der unter denselbenbefindliche Schnee war farbenlos. An mehrern Stellen lagauch eine ganz dünne Schicht ungefärbten Schnees über demrothen, welcher nur blaß durchschimmerte, und diese rothenFlecke waren nie scharf begränzt, sondern verloren sich allmäh-lich in den weißen Schnee. Die färbende Substanz war sofein zertheilt, daß die gewöhnliche Halbdurchsichtigkeit desSchnees dadurch nicht vermindert ward, jedoch konnte Herrvon Charpentier mir seinen mikroscopischen Augen sehr-kleine staubarcige undurchsichtige Lheilchen leicht erkennen. Ander Oberfläche, wo diese Sraubrhellchen sich durch das Schmel-zen des umher befindlich gewesenen Schnees mehr angehäufcharten, bildeten sie kleine leberbraune Brocken. Von diesemSchnee nahm Hr. von Char 0 e» tier, meines Wunsches sichgefälligst sogleich erinnernd, so vrel mir, als Zeit und Umstände«erstatteten. Ei,' machte nähmlich von dem am dunkelsten ge-färbten eine Kugel von ungefähr 8 Zoll Durchmesser, wickeltesolche in feines Löschpapier, welches er, um Pflanzen einzule-gen, bey sich hatte, und trug sie (diese Beschwerde auS Liebefür die Wissenschaft und aus freundschaftlichen Gesinnungen ge-gen mich Nicht achtend) in sinnein Schnupftuche nach Hause.Ter Schnee schmolz, und lies als reines Wasser ab, und aufdieser Art von Filter blieb der färbende Stoff als ein schön rorh-brauner, ein wenig fettig anzufühlender, und am Papiere sehr-fest anhängender Staub zurück. Um ihn nun vom Filter los-zumachen, zerschnitt er das Papier in mehrere Stücke, breitetesie auf eine nasse Glasscheibe aus, und wusch nun mit einemreinen Pinsel jenen rochen Staub so sauber als möglich vomPapiere ab. Dem ungeachtet konnte er nicht verhindern, daßnicht eine große Menge von Papierfasern mit darunter gekom-men sind, und ihm ein filzartiges Ansehen gegeben haben, (wel-ches er, wenn ihm auf seinen naturhistorischen Wanderungenetwa einmahl wieder rokher Schnee Vorkommen sollte, durcheine andere Art des Verfahrens will zu verhüthen suchen). Dasauf diese Art erhaltene, bezeichnte er mir Nr. i. Die bräun-lich röche Farbe, welche der Staub anfänglich hatte, hat er nachund nach verloren, und eine schmutzige, bräunlich grünlich graue
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