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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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Haltens Eisenoxyd seine Farbe erhalten hat. Daß dieses wirk-lich so ist, sieht man daraus, weil in dem Bodensätze des Schnees,ungeachtet der unzweckmäßigen Analyse, doch Eisen und Kiesel-erde, wie in anderem herabgefallenem rothen Staube, sind ge-funden worden.

* Von rothem Schnee, welcher in dem südöstlichenLheile der Schweiz auf der AlpeAnceindaz, amFuße der Diablerets, und sonst nicht weit davon ist gefundenworden, hat der um Mineralogie wohlverdiente, und mir auchals Freund sehr achtungswerthe Herr I. von Charpentier,Saünen-Director in Bex, auf meine Bitte einiges vom Boden-sätze desselben gesammelt, und mir zukommen lassen, nebst denNachrichten, welche ich hier mittheile. Am 3 o. Junius i 8 i 9ging er nebst seinem Hauswirthe, dem durch seine botanischenKenntnisse, und durch seinen Pflanzenhandel bekannten E m a-nuel Thomas, auf die, zur Gemeinde Bex gehörende, 5Stunden von da liegende Alpe Anceindaz, um dort zu herborisl-ren. Da fand er in demjenigen Theile der Alpe, welcher enOonokes-genennt wird, noch ziemlich viel Schnee, welcherin dem letztem Winter (zwischen 1817 und 1818) srey gefal-len , d. i. nicht durch Lawinen herbeygeführt war. Auf diesemSchnee zeigten sich hin und wieder rothe Flecke von sehr verschie-dener Größe und Gestalt, indem sie theils gerade oder gekrümmteStreifen von r Fuß bis 20 Fuß Länge, und von 3 Zoll bis st FußBreite, theils rundliche unregelmäßige Flächen von 5 Zoll bis3 Fuß im Durchmesser bildeten. Die Farbe dieser Flecke warim Allgemeinen etwas schmutzig blutroth. Betrachtete man sieaber genauer, so fand sich, daß diejenigen Stellen dieser Flecke,welche durch die Unebenheiten der Schneeoberflache am wenigstender unmittelbaren Berührung der Sonnenstrahlen ausgesehtwaren, von einer sehr reinen und ausgezeichnet blutrothen Farbeerschienen; diejenigen hingegen, welche am meisten der Einwir-kung des Lichtes und der Warme ausgesetzt waren, ihre schöneblutrothe Farbe verloren, und eine lichte röthlichbraune Leber-farbe angenommen hatten. Die größte Starke und Reinheitder Farbe zeigte sich allemahl an dem unter der Oberfläche lie-genden Schnee, welcher gegen unmittelbare Einwirkung des Lich-tes am meisten geschützt war, jedoch erstreckte sich die Dicke

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