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Farbe (die ich dem Chrom zuschre'.be) angenommen. DerBegleiter desHrn. v.Charpentier, Thomas, erinnerte sich,daß er b oder 7 Jahre früher auf der Alpe B 0 v 0 naz, 3 Stun-den von Bep, an einer Stelle, les klansreis genannt, auchreihen Schnee gefunden, ihn in einem Tuche schmelzen lassen,und den davon erhaltenen Staub aufgehoben habe. Nach derRückkehr gab er ihn dem Herrn vonCharpentier, welcheribn, mir Nr. 2 bezeichnet, mir auch zugeschickt hat. (Vielleichtkönnte er wohl vom dem Niederfalle im Marz i 8,3 seyn, dersich gar wohl bis in diese Gegend der Schweiz erstreckt habenkann). Am b. August 1818 ging Herr von Charpentier,von dem Professor Meißner aus Bern (Direktor des dor-tigen Naturalien - Cabinetts) begleitet, wieder nach der AlpeAnceindaz, und besuchte die Stelle, wo er den rothenSchnee gefunden, und welche er sich sehr wohl gemerkt hatte.Dieses Mahl war aller Schnee geschmolzen, aber auf den ausdem Rasen hervorragenden Kalksteinblöckcn, welche, als er imWonach Junius dort war, mit dem rothen Schnee überdecktwaren, fand er dünne Rinden und Brocken, welche von nichtsanderen Herkommen konnten, als von der den Schnee rothfär-benden Substanz, welche durch das allmähliche Zusammenschmel-zen des Schnees sich zusammengehäuft hatte, und endlich auf diesenSteinen, wie auf einem Filter, liegen geblieben war, indemseit seinem letztem Besuche kein Tropfen Regen im Gebirge ge-fallen war, welcher ihn sonst würde weggespühlt haben. WasHerr von C h arp e n ti er von dieser Substanz auf jenen Stei-nen hat zusammenlesen können, hat er mir, init Nr. 3 bezeich-net , zu überschicken die Güte gehabt, nebst der Versicherung,wenn ihm künftig etwas dergleichen vorkäme, es ebenfalls zuthun. Er bemerkt übrigens, daß die ganze umliegende Gegendaus dichtem, bisweilen sehr thonigcn, und dann ins Schiefrigeübergehenden Uebergangs-Kalksteine besteht, in welchem in dor-tiger Nähe durchaus keine eigentlichen Eisensteine verkommen.Einige in der Nähe befindlichen, eisenschüssiges Wasser enthalten-den Sümpfe waren, als dieser Staub den Schnee überdeckte,gewiß unter einer Schneedecke von »5 bis 20 Fuß verborgen,so daß es also nicht zu vermuthen ist, daß dieser rothe Staubvon dem in diesen Sümvfen befindlichen Lisenoryde oder Eisen-
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