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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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im Leben Lysandcrs, Cap. 23 und s 3 . Er sagt, derStein sey noch zu jeiner Zeit gezeigt und in Ehren gehaltenworden. Er bemerkt auch dem DamachuS oder Daimachus zu-folge, man habe 76 Tage lang vorher ein Feuer am Himmelgesehen, das sich bewegt habe. Dieses wird aber wohl ein auSUnkunde der Sache mit dem Meteore verwechselter Komet ge-wesen seyn, oder sonst ein auf kurze Zeit sichtbar gewordenerStern, der mit diesem in keiner Beziehung stand, wie dennPlinius, liist. not. II. 68. sich darüber bestimmter so aus^drückt: ooiueto illis nootibus kisAvanto. AlS daS

Meteor gefallen war, und die Einwohner sich Son ihren Schre-cken erhohlt hatten, versammelten sie sich, und fanden den her-abgefallenen Stein, welcher aber bcy weitem nicht so groß war,als die vorher bemerkte Feuererschcinung, wie es auch, nachder zweyteu Abtheilmzg tz. 6, is und 16, bey allen Meteor-Sreinfällen so ist, und nicht anders seyn kann. Plinius sagt:der Stein sey noch zu seiner Zeit gezeigt worden, er sey vonder Größe einer Wagenlast, und von angebrannter Farbe (ma-Anitackino vviiiii, ooloro sckusto) gewesen; er wird also ohnsZweifel auswendig schwarz, wie andere Meteor-Steine, gewe-sen seyn. Wenn dieser und noch andere Schriftsteller sagen, Ana-xagoras habe das Niederfallen dieses Steines, oder wie Andereversichern, mehrerer Steine, vorausgesagt, so kann dieses nurso verstanden werden, er habe überhaupt vor diesem Ereignisseschon gesagt, daß Steine vom Himmel fallen a). Nach der

a) Ungefähr so, wie ich auch vor den neuern Steinfällcn bcy Sienaund an andern Orten gesagt habe, daß Steine vom Himmel fal-len, welches aber die Meisten anfangs nicht glauben wollten.So könnte man auch behaupten, daßNostradamus die Stein-fälle in Toscana, deren etliche hier crchähnt werden, vorherge-sagt habe, wenn er in seiner rroxketie«, Oeut.III.42, sagt:I/oniant naisti'L ä ckeui ckont« en la »oege,

1'ierre« en Tuseie on ziluie toinkeoont.

1'on ck'an« ayie« ne «ei a Klock nv oeze,kono saouler ceux gn! cke laiin kaillornnt.

Da er die Zeit nicht bestimmt hat, war es nicht schwer, soetwas zu prophezcpen, da doch wohl in jedem Lande zu erwar-ten ist, daß irgend einmahl Steine vom Himmel fallen. Die

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