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mungen ausgeschnitten, vom Himmel gefallen seyn. Es wardals etwas dem römischen Staate Schutz gewahrendes angese-hen, und Numa gab es den Salischen Priestern in Verwahrung,und ließ ellf ähnliche vom Verurius Mamurius mache», damit,wenn jemand es wegnehmen wollte, er nicht sogleich das rechteherausfinden könnte (welches gegenwärtig wohl nicht schwer seynwürde). Es ist gar nicht unwahrscheinlich, daß es eine meteori-sche Gediegeneisenmasse gewesen ist, ungefähr so flach, wie diezu Haarlem befindliche vom Vorgebirge der guten Hoffnung, deß-gleichen auch dre von Lvnarto in Ungarn, deren Gestalt sehrdazu würde geeignet gewesen seyn, einem so zum Aberglaubengeneigten Volke, wie das römische war, das Bild eines vomHimmel gefallenen eisernen Schildes zu geben; wie denn auchdie bey Agram 175, gefallene eine solche flache Gestalt hat, wie-wohl in minderem Grade.
Unter dem Tullus Hostilius, bald nach Beendigung des Sa-binischen Krieges, also ungefähr 654 Jahre vor Ehr. Geb., sindSteine auf dem Albanischen Berge gefallen, nachLivius I. 3 o. Daß dieses kein Hagel, sondern em wirklicherMeteor-Steinfall gewesen ist, erhellt daraus, weil es mit einemvom Winde getriebenen Hagel verglichen wird, und weil Sena-toren hinausgegangen sind, uzn dieses Wunder zu sehen, wor-auf man denn neun Tage zur Versöhnung der Götter feyerte.(Es scheint, daß die Alten gewöhnlich, wenn ein oder wenigeSteine gefallen sind, diese als etwas Heiliges, wenn aber mehre-re gefallen sind, es als eine böse Vorbedeutung angesehen haben.)
644 Jahre vor Ehr. Geb. im Frühjahre, fielen mChina,in der Provinz Song (Honan) fünf Steine, im ersten Monde,am Tage Won - Schin, oder ll - schin, dem ersten, oder dem45ste» des Cyclus; nach De Guignes und Abel - R e-musa t.
Ungefähr im Jahre 466 vor unserer Zeitrechnung , oder, weildie Angaben der Schriftsteller etwas verschieden sind, einigeJahre früher oder später, um die Zeit, da bchsander über dieAthenienser siegte, ist ein großer Stein bey Aeg 0 sp 0 tam 0 s,oder dem Ziegcnflufse, in Thracien gefallen, oder eigentlich imThracischen Chcrsones, wie es scheint, zwischen den jetzigen Or-ten Zemenie und Gallipoli. P lutarch redet davon weitläufig