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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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VUrlioll,. Lrrtanii. l-ittsrrtture, Vome I-X, x. 366, hat derbekannte Reisende Browne, auf Veranlassung von Tennant, inder Gegend diesen Stein auszufinden sich bemüht, aber nicht ge-funden, so wie es auch wegen Veränderung der Gegend durch dieLänge der Zeit, und durch mehrere Erdbeben nicht zu erwarten war.

Nicht lange vorher, oder nachher, hat, wie der Scholiast zuPindar's I^tli. 03. 3, v. 187 bemerkt, Aristodemus, einSchüler Pindar's, einen Stein mit Feuer und Getöse auf einemBerge unweit Theben zu seine» Füßen fallen gesehen,wobcy Pindar selbst zugegen gewesen seyn soll. Man hat denStein hernach als ein steinernes Bild oder SymbolXiÄ-ror) der Mutter der Götter angesehen.

? Der von Valerius M a r i m u s 1. 6 . gemeldete Stein-regen in kieeno, oder in der Mark von Ancona, ist vielleichtnur ein Hagel gewesen.

21 » Jahre vor Ehr. Geb. fiel ein Stein in China in derGegend von T 0 ng - kien, im letzten Jahre der Regierung deStyrannischen Kaisers Tschi-hoang-ti, welcher auch durch seinenBefehl, alle Bücher zu verbrennen, nachtheilig bekannt ist. Eswird gesagt: ein Stern sey auf die Erde gefallen, und habesich in Stein verwandelt. (Eine ganz passende Bezeichnung einesMeteor-Steinfalles nach der Erscheinung einer Feuerkugel, ebenso, wie auf alten griechischen Münzen der Stein auf einen Ge-stelle, nebst einem Sterne darüber.) Man grub auf dem Steineeine Inschrift ein, welche sagte: Tschi-hoang-ti werde baldsterben, und sein Reich werde hernach gctheilt werden (welchesauch geschehen ist). Der Kaiser ließ große Nachforschungen an-stelle» , und, als man den Urheber nicht entdecken konnte, ließer alle Einwohner des Ortes umbringen, und den Stein zer-schlagen (nach einer andern Angabe, zu Asche verbrennen, wel-ches sich nicht würde haben thun lassen). Außer dcrReisebeschrci-bung von De Guigncs und dem von Abel - Remusat mit-getheilten Verzeichnisse der Feuer-Meteore vonMa - tuan - li n,findet sich auch Nachricht davon in den Chinesischen Reich s-

Stclle des Nostradamus verdanke ich der gefälligen Mitthei-lung des Herrn geh. Legarions-Rathes und Ober-BibliothekarBeigel in Dresden.