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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
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türlichen oder künstlichen Schmelzung. Sie läßt sich durch einegewöhnliche Schmelzung der Meteor-Stein-Substanz nicht Her-vorbringen / es ist vielmehr die durch das Feuer eines Porzel-lanofens, so wie auch durch die Hitze eines Brennspiegels, oderBrennglases, hervorgebrachte Schlacke davon verschieden, und eswird auch dadurch die ganze Masse rothbraun oder schwarzbraun;da hingegen an Meteor-Steinen dicht unter der Rinde die graueFarbe eben so ist, wie im Innern. Nach den zu Wien vonden Herren von Scherer und vonSchreibers angestell-ten Versuchen laßt sich auf der Oberfläche ein schlackcnartigerUeberzug, der einige, wiewohl nach allen dem, was ich in derArt gesehen habe, nur unvollkommene Aehnlichkeit mit der Rin-de der Meteor-Steine hat, Hervorbringen, wenn ein rindenlo-ses Stück Meteor-Stein einige Zeit unter geschmolzenem Glaseoder Kupfer (wahrscheinlich auch unter geschmolzenem Eisen) ge-halten wird, wo also die atmosphärische Luft keinen Zutritthat. Prof, von Scherer folgert daraus, in dem angeführ-ten Stücke von Gilberts Annalen, daß die Jncruftirungder Meteor-Steine nicht durch allmähliches Erhitzen, oder Durch-glühen der Meteor-Massen, sondern in einem Augenblicke ge-schehen müsse, weil nur so der Zutritt der Luft zu der Masseder Steine gehemmt, und bewirkt werden könne, daß keinestärkere Opydation des Eisens Statt finde. Er hält also dafür,daß die Figuren auf der Rinde elektrischen Ursprunges sind, unddaß eine elektrische Potenz mit Blitzesschnelligkeit, aber nichtauf alle Stellen mit gleicher Intensität gewirkt habe, woraufdie flüssige Rinde-Substanz gleich in den festen Zustand überge-gangen seyn müsse. (Indessen hat man doch Beyspiele, wo dieschwarze Rinde bald nach dein Falle ist abfärbend und schmieriggefunden worden.) Herr von Schreibers äußert in demangeführten Stücke von Gilberts Annalen ungefähr dieselbe Mei-nung.

Meine Ansicht von Bildung der Rinde ist von der setzt er-wähnten nur wenig verschieden. Daß die Rinde nicht durch einevermittelst einer langsamen Durchglühung bewirkte Schmel-zung entstanden seyn kann, damit bin ich vollkommen einver-standen ; mir scheint sie aber überhaupt nicht durch Schmelzungoder Verschlackung der Oberfläche entstanden, sondern vielmehr