Abtheilung weiter angegeben werden. An manchen Stei-nen/ und an manchen Stellen ist die Rinde so hart, daß sie mitdem Stahle Feuer schlägt, an andern ist sie es weniger. Anden ganz schwarzen und lockern Steinen von Alais zeigt sichauch eine Art von Rinde an der etwas mehr, als das Innere,zusammenhängenden und glanzenden Oberfläche
In den bey Lissa 1808, bey Orleans 1810/ und beyAgeiirbrstgefalleneN Steinen finden sich auch im Innern Lagen, Adernund kropfenähnliche Flecken von einer der Rinde ähnlichen Sub-stanz , die auch allem Ansehen nach nichts anders ist. Auch aneinigen wenigen Stellen der Steine von L'Aigle, von Apt, vonBarbotan, von Stannern u. s. w. ist dieses zu bemerken. Hier-aus sieht man ganz deutlich, daß die Steinmasse in einem mehroder weniger erweichten Zustande gewesen ist, und daß schon ge-bildete Theile der Rinde allem Ansehen nach durch Zusammen-stößen und Aneinanderkleben zweyer schon mit Rinde versehenenSteine oder Bruchstücke in das Innere hinein gekommen sind.
In manchen Rissen der Steine, wie auch an manchen, wahr-scheinlich später durch Aneinanderstoßen der Steine in der Lust,oder durch Abspringen eines Stückes entstandenen Flächen, z. B.an meinem Bruchstücke des Steines von Maurkirchen, zeigt sichein schwärzlicher ode.r brauner Anflug, der von Einigen für denAnfang der Rindebildung ist gehalten worden, aber meines Er-achtens nichts anders, als eine Schwärzung durch den Rauchdes Meteors ist.
Aus der Rinde zeigen sich hin und wieder geaderte oder blät-terige Figuren, worüber Prof. Johann Andreas Ritter vonScherer, und der Direktor von Schreibers in Gil-berts Annalen der Physik B. 3 i, i. St., ausführli-chere Bemerkungen nebst Abbildungen gegeben haben. An man-chen Seitenkanten bildet die Rinde eine etwas darüber hinweg-gehende Wulst. Hier und da zeigen sich neben kleinen rinden-losen Stellen kleine, säst wie R>erlenschnüre zusammenhängendeTropfen, es scheint nähmlich an 'olchen Stellen die Rinde-Sub-stanz nicht gleichförmig angeklebt zu haben, weßhalb sie sich al-so in kleinen Tropfen anhäufen mußte.
Die Rinde hat keine Ähnlichkeit mir irgend einem vulkani-schen Produkte, oder sonst mit bekannte» Produkten einer na-