etwas vonAußen ,u flüssigem Zustande daraufGekommenes zu seyn. Dieses laßt sich meines ErachtenStheils aus dem äußeren Ansehen der Rinde schließen, theils auSdem vorher erwähnten Umstande, daß > unter derselben die Stein-art nicht braun, sondern so grau, wie im Innern ist. Daß einesolche Masse schon glühend sollte in unsere Atmosphäre gekom-men seyn, ist nicht glaublich, und zu einer langsamen und gleich-förmigen Erhitzung derselben ist Key der kurzen Dauer einer sol-chen Naturerscheinung, und bey dem kurzen Verweilen solcher»Körper in unserer Atmosphäre nicht genug Zeit vorhanden; aberdesto stärker muß bey der anfangs so ungeheuer schnellen Be-wegung von etlichen Meilen in einer Secunde die Erhitzung derLheile seyn, welche der Compreffion der Luft unmittelbar aus-gesetzt sind, so daß also die Masse nicht durchaus gleichförmigerhitzt und erweicht werden kann. Der Schwefel, welcher, wie§. iss. bemerkt worden, ohne Zweifel anfangs in weit größererMenge vorhanden ist', als man ihn hernach findet, ist höchstwahrscheinlich der Bestandtheil, welcher am meisten brennt undschmilzt, und dazu beyträgt, vermittelst seiner Verbindung mitandern Substanzen deren Erweichung zu befördern, und wel-cher auch im geschmolzenen Zustande mit Eisenoxyd und erdigenTheilen, vielleicht auch etwas Kohlenstoff, gemengt, die stein-arrigen Theile durch eine Art von Uebergießung oder Uebersprit-zung mit Rinde-Substanz überzieht. Wenn man an dem 180LsrnSibuien gefallenen Steine, und auch an einem von denen,welche i 3 o 8 bey Stgnnern gefallen sind, die schwarze Rindebald nach dem Niederfalle abfärbcnd oder schmierig gefundenhat, so rührt dieß davon her, daß der mit Eisenoxyd und erdi-gen Theilen gemengte Schwefel noch nicht ganz verhärtet gewe-sen ist. Diese Rindebildung, so wie auch das Braun- oderSchwarzwerden mancher Stellen durch den Rauch des Meteors,kann allem Ansehen nach zwar schon einiger Maßen bey dem Bren-nen während des Durchzuges durch die Atmosphäre Statt fin-den, aber der Haupt-Moment, wo die flüssige Substanz umher-gespritzt wird, und sich über die Oberfläche der Bruchstücke ver-breitet, scheint der zu sey», wo eine Explosion geschieht, undwenn eine Feuerkugel Sprünge macht, der, wo sie in dem tief-sten Puncte der Senkung ist, und durch Abprallen von der wie»
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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
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