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Ueber Feuer-Meteore, und über die mit denselben herabgefallenen Massen
Entstehung
Seite
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Masse eingednmgen ist , nächstdem die von 8 Fuß im Jahrel'vLs bey Turin, und die von 3 Ellen am y. Januar »583.Sonst sind mehrere 2 bis 3 Fuß tief eingedrungen, viele aberauch nur zu einer geringem Tiefe, mitunter wohl nur von ei-nigen Zollen. Dieses ist schon von Einigen, wiewohl mit Un-recht, als eine Einwendung gegen den kosmischen Ursprung ge-braucht worden, weil ihrer Meinung nach solche Massen weittiefer in die Erde emschlagen müßten, wenn sie aus unbegränz-ten Höhen herab kämen. Der Grund, warum sie ungeachtet dervorher ihnen eigen gewesenen Geschwindigkeit, die so groß war,wie die der Weltkörper, und ungeachtet der Fallkraft, doch nichttiefer in die Erde schlagen können, liegt, wie schon im 5. h.bemerkt worden, in dem Widerstande der Luft, welcher um destostarker ist, da diese Körper nicht senkrecht fallen, sondern ineiner sehr schiefen Richtung über große Strecken Landes hin-weggehen , da sie auch, wie alle Beobachtungen lehren, zu ei-nem großen Volumen ausgedehnt sind. Auch kann ein weicherKörper nicht so tief emschlagen, und ein in schiefer Richtungfallender nicht so tief, als wenn er gerade fiele, sondern mehrseitwärts gehende Risse in die Erde machen, wie dieses auch beyvielen Meteor-Steinfällen ist bemerkt worden. Da nach denBestimmungen von Benzenberg und von Bessel die end-liche Geschwindigkeit kaum so groß seyn kann, wie die einerKanonenkugel (wobey die große Ausdehnung und geringe Dich-tigkeit des Körpers, und die sehr schiefe Richtung noch nicht ein-inahl in Anschlag gebracht ist), so möchte man sich eher wun-dern, daß manche solche Massen noch so tief haben emschlagenkönnen.

Die mit einem Feuer-Meteor vom Himmel gcfnllenen Mas-sen lassen sich ihrer Beschaffenheit nach so eintheilen:

1 ) Meteor-Steine, welche am häufigsten fallen.

2 ) Gediegen Eisen, mit oder ohneBeymengung erdi-ger Bcstandtheile.

3) Staubartige oder weiche Substanzen, infeuchter oder trockner Gestalt.

§. I.Z. Beschaffenheit der Meteor-Steine im All gemeinen.

Dix Meters-Steine haben bey aller Verschiedenheit doch