Druckschrift 
6 (1845)
Entstehung
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und den Athen nicht so gewaltig an sich zieht. Zuweilen fährt manauch hierbei mir dem Kopfe nicht zurück, sondern bleibt mit denLippen angeschlossen, zieht sie aber etwas von einander, undläßt die Lust auf beiden Seiten eindringen. In welchen Fällendann auch der Schall nicht mehr so laut ist. Noch eine Artdes Küssens ist, wenn man die Lippen nicht sorgfältig schließt,sondern den offenen Mund auf seinen Gegenstand hinhält. Dawird beim Einziehen der Luft die Haut des Andern wie miteitlem Schröpfköpfchen aufgezogen, und wenn man sie auf ein-mal fahren läßt, so bleibt nicht selten ein nasser Fleck zurück.Allein dieses ist vielmehr ein ekelhafter Schmatz, als ein Kuß,und sein Laut ist eben so unangenehm als dumpf und wässerig.sJst daher auch bei uns nur noch auf Schützenhöfen gebräuchlich.^