phie und der Anstrengung sein, als die von siebenmalsieben andern, die frei herumgehen. Toll zu werden ist einUnglück, sowie es oft den glücklichsten Waghälsen in jedem Han-del begegnen kann; aber wieviel ganz glückliche Waghälse gibtes nicht in der Welt, die vom Bankerot frei eine glücklicheNachkommenschaft hinterlassen? Die Bemerkung ist sehr gemein,daß eigentliches, zu Einer Absicht beschränktes Genie an Toll-heit gränzt, k^ullum magnum Ingenium sinv mixtura gugdsmckc„,c»r«'ac, hat schon Seneca') gesagt; und der gemeine Eng-länder sagt sprichwörtlich: Der Kerl ist zu dumm, umein Narr zu werden.
(Götting. Taschenkalender 1798, S. 195 ff.)
Bitterer, aber gerechter Witz.
Zwei englische Anekdoten.
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Die natürliche Tochter des Lord S...., ein Frauen-zimmer von großer Schönheit, großem, von ihrer Mutter imDienst erworbenem Vermögen, aber, welches Schade war, sehrgroßer Eitelkeit, wurde, wie leicht zu ermessen ist, fast täg-lich von Freiern angegangen. Sie wies sie sämmtlich ab, undzwar, wie man mit Recht glaubt, bloß um mit diesen Trium-phen in Gesellschaft prangen zu können. Eines Tages hattensich wiederum zwei gemeldet, die sie, weil es Personen vonRang und Familie gewesen waren, wenigstens fürs Erste inUngewißheit ließ. Gleich darauf ging sie in eine Gesellschaft,wo sie „den Vorfall sogleich wieder erzählte, und am Ende mitvieler Äußerung von Eitelkeit und sichtbarer Erhebung über ihresittsameren aber von allen Freiern unbesuchten Freundinnen fragte:Sagen Sie, was soll ich nun thun? Soll ich hei-rathen oder nicht? — Folgen Sie meinem Rath,erwiederte eine Dame, welcher diese Prahlereien endlich uner-
') L.„ An. Seneca, <lo tranguillilslo «nimi, c. 15. führtdieß als Äußerung von an.