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6 (1845)
Entstehung
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gate"), und andere in England, in den Sommermonatenan Frequenz selbst unsere berühmtesten einländischen Bäderund Brunnenplätze übertreffen? Ich weiß von keinem. Istdieses nicht sonderbar? Fast in jedem Decennium entsteht einneuer Bad- und Brunnenort, und hebt sich, wenigstens eineZeit lang. Neue Bäder heilen gut. Warum findet sichbei dieser Bereitwilligkeit unserer Landsleute, sich nicht bloßneue Bäder empfehlen, sondern sich auch wirklich dadurch heilenzu lassen, kein speculirender Kopf, der auf die Einrichtungeines Seebades denkt? Vielleicht kommt durch diese neue Er-innerung die Sache einmal ernstlich zur Sprache, wo nicht ineinem medicinischen Journal, doch in einem des Lurus und derModen, oder, weil die Sache auf beide Bezug hat, in beidenzugleich. Bis dahin mögen einige flüchtige Bemerkungen einesLaien in der Heilkunde, der seinem Aufenthalte zu Margate

Nutzen des Seebadens aufmerksam machte, ein Seebad. 1784ließ der Prinz von Wales, nachher Georg IV., den Grund zudem Pavilionpallast legen. Die Population war 1801 nur7339 und stieg bis 1831 auf mehr als 41000 Seelen. Be-rühmt ist der 18 ^/ 2 ; für 30,000 Pf. St. erbaute, 1136 Fußlange Omin pier.

") Margate, an der Küste von Kent, 65 engl. M. vonLondon. Sehr besuchtes Seebad von (1831) 10,339 Seelen,und Hafen, der namentlich durch einen 900 Fuß langen Stein-damm ( 8 tone pier) geschützt wird, der 100,000 Pf. St. geko-stet hat.